Schering Stiftung

Werk 

Néstor Sanmiguel Diest

„Flame Box“ (1999)
„Tercer Cuaderno De Dibujo (13/01/99)“ (1999)
„Poco A Poco Hasta Que Todo Quedo A Oscuras“ (1999)
und andere Werke

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Néstor Sanmiguel Diest, „Flame Box“, 1999, Kugelschreiber in Schwarz auf gefirnistem Papier, 21 x 29,9 cm © Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von carlier | gebauer Berlin/Madrid

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Néstor Sanmiguel Diest, „Flame Box“, 1999, Kugelschreiber in Schwarz auf gefirnistem Papier, 21 x 29,9 cm © Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von carlier | gebauer Berlin/Madrid
Foto: © Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Dietmar Katz

Néstor Sanmiguel Diest, „Tercer Cuaderno De Dibujo (13/01/99)“, aus der Serie „Tijuana Beach“, 1999, Kugelschreiber und Pinsel in Blau und Schwarz auf gefirnistem Papier, 20,9 x 29,8 cm © Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von carlier | gebauer Berlin/Madrid

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Néstor Sanmiguel Diest, „Tercer Cuaderno De Dibujo (13/01/99)“, aus der Serie „Tijuana Beach“, 1999, Kugelschreiber und Pinsel in Blau und Schwarz auf gefirnistem Papier, 20,9 x 29,8 cm © Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von carlier | gebauer Berlin/Madrid
Foto: © Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett

Néstor Sanmiguel Diest, „Poco A Poco Hasta Que Todo Quedo A Oscuras“, 1999, Kugelschreiber in Schwarz und schwarzer Stift auf rot und blau vorbedrucktem (Flachdruck), gefirnistem Papier, 20,9 x 29,6 cm © Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von carlier | gebauer Berlin/Madrid

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Néstor Sanmiguel Diest, „Poco A Poco Hasta Que Todo Quedo A Oscuras“, 1999, Kugelschreiber in Schwarz und schwarzer Stift auf rot und blau vorbedrucktem (Flachdruck), gefirnistem Papier, 20,9 x 29,6 cm © Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von carlier | gebauer Berlin/Madrid
Foto: © Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Dietmar Katz

Néstor Sanmiguel Diest, „Hans Adam II Se Desmiente“, 1999, Schwarzer Stift auf rot und blau vorbedrucktem (Flachdruck), gefirnistem Papier, 20,9 x 29,6 cm © Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von carlier | gebauer Berlin/Madrid

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Néstor Sanmiguel Diest, „Hans Adam II Se Desmiente“, 1999, Schwarzer Stift auf rot und blau vorbedrucktem (Flachdruck), gefirnistem Papier, 20,9 x 29,6 cm © Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von carlier | gebauer Berlin/Madrid
Foto: © Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett

Néstor Sanmiguel Diest, „La Fuga“, 1999, Kugelschreiber in Blau und Rot, Farbstift in Cyan und Magenta auf vorbedrucktem, gefirnistem Papier, 20,9 x 29,6 cm © Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von carlier | gebauer Berlin/Madrid

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Néstor Sanmiguel Diest, „La Fuga“, 1999, Kugelschreiber in Blau und Rot, Farbstift in Cyan und Magenta auf vorbedrucktem, gefirnistem Papier, 20,9 x 29,6 cm © Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von carlier | gebauer Berlin/Madrid
Foto: © Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Dietmar Katz

Néstor Sanmiguel Diest, „Un Balcon Del Viejo Palacio De Sutio“, 1999, Schreibmaschine, Kugelschreiber in Blau und Schwarz, Faserstift in Rot und Gelb auf vorbedrucktem, gefirnistem Papier, 20,9 x 29,5 cm © Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von carlier | gebauer Berlin/Madrid

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Néstor Sanmiguel Diest, „Un Balcon Del Viejo Palacio De Sutio“, 1999, Schreibmaschine, Kugelschreiber in Blau und Schwarz, Faserstift in Rot und Gelb auf vorbedrucktem, gefirnistem Papier, 20,9 x 29,5 cm © Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von carlier | gebauer Berlin/Madrid
Foto: © Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Dietmar Katz

 

Der spanische Maler Néstor Sanmiguel Diest ist in der Sammlung Schering Stiftung mit insgesamt sechs palimpsestartigen Papierarbeiten vertreten. Sie bestehen aus mehreren Lagen von Papieren, die abschließend von einer Lackschicht überzogen sind und in denen der Künstler Schriftzeichen, Liniengeflechte, Farbabstufungen zu vielschichtigen Bildräumen verbindet. Dank des Einsatzes einer Art Versiegelung erscheinen die Arbeiten wie Gemälde.

In Flame Box (1999), das exemplarisch für seine zeichnerische Praxis steht, trifft ein Raster aus schwarzer Tusche auf Wellenlinien, die mit einer Schablone gezogen wurden. So entsteht ein optisches Flimmern, das dem Moiré-Effekt ähnelt und an die Arbeiten von Carsten Nicolai erinnert. Schwarze Flecken und dickere, diagonal verlaufende Striche stören das Raster und bringen die rigide Struktur in ein Spannungsverhältnis mit malerischen Setzungen.

 

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