Schering Stiftung

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Nora Schattauer

„SilberMittel 1“ (2007)
„SilberMittel 7“ (2011)
und andere Werke

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Nora Schattauer, „WasserGrau (Grau) 2“, 2009, Chromchlorid auf Chromatografiepapier, 39,7 x 29,9 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Nora Schattauer, „WasserGrau (Grau) 2“, 2009, Chromchlorid auf Chromatografiepapier, 39,7 x 29,9 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Foto: bpk / Kupferstichkabinett, SMB / Dietmar Katz

Nora Schattauer, „WasserGrau 13“, 2012, Chrom III Chlorid und Natriumchlorid auf Chromatografiepapier, 39,7 x 29,9 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Nora Schattauer, „WasserGrau 13“, 2012, Chrom III Chlorid und Natriumchlorid auf Chromatografiepapier, 39,7 x 29,9 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Foto: bpk / Kupferstichkabinett, SMB / Dietmar Katz

Nora Schattauer, „Faserstift 13“, 2014, Chromchlorid mit Faserstift auf Chromatografiepapier, 40 x 29,8 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Nora Schattauer, „Faserstift 13“, 2014, Chromchlorid mit Faserstift auf Chromatografiepapier, 40 x 29,8 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Foto: bpk / Kupferstichkabinett, SMB / Dietmar Katz

Nora Schattauer, „SilberMittel 1“, 2007, Silbernitrat und Ammoniumchlorid auf Chromatografiepapier, 39,7 x 29,7 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Nora Schattauer, „SilberMittel 1“, 2007, Silbernitrat und Ammoniumchlorid auf Chromatografiepapier, 39,7 x 29,7 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Foto: bpk / Kupferstichkabinett, SMB / Dietmar Katz

Nora Schattauer, „Berliner Silber 7“, 2010, Silbernitrat und Ammoniumchlorid auf Chromatografiepapier, 29,2 x 19,3 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Nora Schattauer, „Berliner Silber 7“, 2010, Silbernitrat und Ammoniumchlorid auf Chromatografiepapier, 29,2 x 19,3 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Foto: bpk / Kupferstichkabinett, SMB / Dietmar Katz

Nora Schattauer, „SilberMittel 7“, 2011, Silbernitrat, Natriumchlorid und Ammoniumchlorid auf Chromatografiepapier, 40 x 29,8 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Nora Schattauer, „SilberMittel 7“, 2011, Silbernitrat, Natriumchlorid und Ammoniumchlorid auf Chromatografiepapier, 40 x 29,8 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Foto: bpk / Kupferstichkabinett, SMB / Dietmar Katz

Nora Schattauer, „Sechs Steine“, Blatt 1, 2013, Lithografie auf papier, 40 x 30 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Nora Schattauer, „Sechs Steine“, Blatt 1, 2013, Lithografie auf papier, 40 x 30 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Foto: bpk / Kupferstichkabinett, SMB / Dietmar Katz

Nora Schattauer, „Sechs Steine“, Blatt 2, 2013, Lithografie auf papier, 40 x 30 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Nora Schattauer, „Sechs Steine“, Blatt 2, 2013, Lithografie auf papier, 40 x 30 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Foto: bpk / Kupferstichkabinett, SMB / Dietmar Katz

Nora Schattauer, „KaliumOliv 1“, 2011, Kaliumchromat und Ammoniumchlorid auf Chromatografiepapier, 40,0 x 29,7 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Nora Schattauer, „KaliumOliv 1“, 2011, Kaliumchromat und Ammoniumchlorid auf Chromatografiepapier, 40,0 x 29,7 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Foto: bpk / Kupferstichkabinett, SMB / Dietmar Katz

 

Die in Köln lebende Künstlerin Nora Schattauer stellt seit 1999 farblose Tinkturen aus Mineralsalzen her und tropft die Flüssigkeit mithilfe einer Pipette auf die Oberfläche eines ungeleimten, aus Fasern oder Baumwolle hergestellten Papiers, auf der die chemischen Substanzen miteinander reagieren.

Schattauer arbeitet in mehreren Durchgängen. Erst wenn die Chemikalien durch äußerliche Bedingungen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Lichteinstrahlung beeinflusst werden und im Papier miteinander reagieren, entstehen Farbtöne und Formen. Auf der Oberfläche des Bildträgers werden dann Strukturen erkennbar, die an Waben, Seifenblasen, Raster oder Zell- und Molekülstrukturen erinnern.

Neben chemischen Experimenten arbeitet Schattauer auch mit druckgrafischen Verfahren, konkret der Lithografie. Die Arbeit Sechs Steine (2013) entstand auf einem Kalkstein. Durch die mehrfache Trocknung der Tusche und Eingriffe in das Fließverhalten der Farbe mittels Spiritus und Salz gelang es der Künstlerin körnige, stellenweise gelichtete Mikro-Landschaften entstehen zu lassen.

Indem Schattauer die Kontrolle über das Ergebnis an chemische Prozesse abgibt, wird ihr Werk fortwährend von dynamischen, sich verändernden Ergebnissen begleitet. Ihr Atelier avanciert zum Labor, in dem künstlerische und chemische Prozesse koexistieren.

 

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