Schering Stiftung

Podiumsdiskussion 

Salon in der Komischen Oper Berlin

Salon in der Komischen Oper Berlin
Foto: Jan Windszus Photography

Das haut euch weg!

Salon über Körperlichkeit und Körperkultur im Theater und im Stadion

Salon in der Komischen Oper Berlin
Foto: Jan Windszus Photography

Das haut euch weg!

Salon über Körperlichkeit und Körperkultur im Theater und im Stadion

Termin:

03.06.2019, 19:30–21:30 Uhr

Veranstaltungsort:

Komische Oper Berlin
Behrenstraße 55-57
10117 Berlin

Tickets:
Karten zu 12 EUR / 8 EUR ermäßigt erhalten Sie über den Ticketverkauf der Komischen Oper Berlin.


Oper ohne Körper geht nicht – Fußball ebenso wenig. Auf der Bühne und auf dem Feld singen, spielen, gehen, kriechen und tanzen trainierte Körper – parallel dazu schwitzen, fühlen, denken, wippen, fiebern die Zuschauermassen mit. Was zeichnet die körperliche Erfahrung in der Oper aus? Was zieht so viele Menschen in die Sportstadien? Und was verbindet beides mit anderen Aufführungen, Ereignissen und Ritualen? Wie funktioniert kollektives Erleben und wo liegen die Gemeinsamkeiten, wo die Unterschiede zwischen Theater und Stadion im Hinblick auf Emotionen? Seit wann geht es in der Oper so gesittet zu? Wieso singen die Zuschauenden im Stadion mit, in der Oper aber nicht? Und wo lässt es sich schöner jubeln oder weinen?

Zum letzten Salongespräch in der Spielzeit 2018/19 begrüßen wir die Theaterwissenschaftlerin Erika Fischer-Lichte und den Soziologen Christian von Scheve. Maximilian Hagemeyer und Sina Dotzert führen als Moderatoren durch den Abend. Das Gespräch wird musikalisch begleitet von SängerInnen und KünstlerInnen der Komischen Oper Berlin.

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Die Sprecher 

Erika Fischer-Lichte ist Professorin für Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin und Direktorin des Internationalen Forschungskollegs „Verflechtungen von Theaterkulturen“. Ihre Arbeitsgebiete umfassen Ästhetik und Theorie des Theaters, europäische Theatergeschichte, Theater und Gesellschaft. Sie ist Mitglied in verschiedenen Wissenschaftsakademien und lehrte als Gastprofessorin u.a. in den USA, Russland, Japan, Norwegen, Portugal und Brasilien. Ihre jüngste Monografie ist „Tragedy’s Endurance: Performances of Greek Tragedies and Cultural Identity in Germany since 1800“ (2017).

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Christian von Scheve ist Professor für Soziologie am Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin und leitet dort den Arbeitsbereich „Soziologie der Emotionen“. Zudem ist er Vorstandsmitglied des Sonderforschungsbereichs „Affective Societies – Dynamiken des Zusammenlebens in bewegten Welten“ und Research Fellow am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Soziologie der Emotionen, die Wissens-, Kultur- und Wirtschaftssoziologie sowie die Sozialpsychologie.

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Partner 

Das Projekt wird in Kooperation mit folgenden Partnern realisiert:

Komische Oper Berlin
Gegenbauer

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