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Salon 

Salon in der Komischen Oper Berlin

Salon in der Komischen Oper Berlin
Foto: Jan Windszus Photography

Ein ganz besonderer Saft

Salon über das Blut

Salon in der Komischen Oper Berlin
Foto: Jan Windszus Photography

Ein ganz besonderer Saft

Salon über das Blut

Termin:

13.01.2020, 19:30–21 Uhr

Veranstaltungsort:

Komische Oper Berlin
Behrenstr. 55-57, 10117 Berlin

Tickets:
Karten zu 12 EUR / 8 EUR (ermäßigt) erhalten Sie über den Ticketverkauf der Komischen Oper Berlin.


Goethes Mephisto sagt: „Blut ist ein ganz besonderer Saft“, und damit hat er recht. Das Blut regelt den Stoffwechsel, transportiert Nähr- und Abfallstoffe und ist essentiell für die Immunabwehr. Kurzum: es ist lebenswichtig! Schon in der Antike wurde das Blut als Urstoff des Lebens, aber auch als Sitz der Seele interpretiert. Der Kult um dieses Symbol des Lebens gebar Märchen, Mythen und Erzählungen.

Das Blut zieht seine Spuren unabhängig von Epoche oder Kultur wie ein roter Faden durch Kunst, Wissenschaft und Medizin. Magische und heilende Kräfte werden ihm unterstellt, andererseits verweisen Ausdrücke wie „böses Blut“ auch auf Ängste, die mit dem Blut verbunden sind. Lyrik voller Herzblut, blutrünstige Vampirfilme, Techniken des Blutdopings beim Sport oder die Erforschung von Blutstammzellen in der Medizin – der Stoff ist in unserem Leben vielfach gegenwärtig. Welchem Wandel unterliegt die Bedeutung des Bluts in den Künsten, in der Wissenschaft? Welche Spielräume sieht in ihm die moderne Medizin – oder hat das Blut seine Magie längst schon verloren?

Diesen Fragen geht der Salon „Ein ganz besonderer Saft – Salon über das Blut“ nach. Als Gäste erwarten Sie Prof. Dr. Christina von Braun (Kulturwissenschaftlerin, Humboldt-Universität zu Berlin) und PD Dr. Anne Flörcken (Medizinerin, Charité Berlin). Es moderieren Simon Berger und Maximilian Hagemeyer.

Sie werden begleitet von Sänger*innen und Instrumentalist*innen der Komischen Oper Berlin.

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Programmflyer zum Salon 2019/20

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Die Sprecher*innen 

Christina von Braun, Kulturtheoretikerin, Autorin und Filmemacherin. Professorin i.R. für Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Gründungsleiterin und jetzt Senior Research Fellow des 2012 eingerichteten Selma Stern Zentrums für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Über fünfzig Filmdokumentationen, zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Medien-, Kultur- und Mentalitätsgeschichte. Mitgründerin und langjährige Leiterin des Studiengangs Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sigmund-Freud-Kulturpreis 2013. Zu ihren Publikationen gehören „Blutsbande. Verwandtschaft als Kulturgeschichte“, Berlin 2018; (Hg., mit Christoph Wulf), „Mythen des Blutes“, Frankfurt/M 2007; zu ihren Filmen „Böses Blut. Mythen und Wirkungsgeschichte der Syphilis“, WDR 1993/94.

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Anne Flörcken, geboren 1977, studierte Humanmedizin an der Universität Witten/Herdecke. Sie ist Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie, internistische Onkologie und Palliativmedizin und Oberärztin der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie der Charité Berlin. Darüber hinaus ist sie Koordinatorin der Clinical Research Unit am Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIH) sowie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs. Sie verfasste u. a. wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Tumorimmunologie und habilitierte sich zum Thema „Immuntherapie beim metastasierten Nierenzell-Karzinom“.

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Partner 

Das Projekt wird in Kooperation mit folgenden Partnern realisiert:

Komische Oper Berlin
Gegenbauer Facility Management

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