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Salon 

Salon in der Komischen Oper Berlin

Salon in der Komischen Oper Berlin
Foto: Jan Windszus Photography

Kommunismus

Salon über eine gesellschaftliche Utopie

Salon in der Komischen Oper Berlin
Foto: Jan Windszus Photography

Kommunismus

Salon über eine gesellschaftliche Utopie

Termin:

07.06.2021, 19:30–21 Uhr

Veranstaltungsort:

Komische Oper Berlin
Behrenstr. 55-57, 10117 Berlin

Tickets:
Karten zu 12 EUR / 8 EUR (ermäßigt) erhalten Sie über den Ticketverkauf der Komischen Oper Berlin.

 


Sind wir Menschen überhaupt gemacht für den Kommunismus? Oder sind wir gemäß Darwins »Survival of the fittest« nicht eher am Wettbewerb interessiert? Nach dem realpolitischen Scheitern der kommunistischen Parteidiktaturen im 20. Jahrhundert und dem Fall des Eisernen Vorhangs scheint der Erfolgszug von Kapitalismus und Neoliberalismus in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens unaufhaltsam. Doch mehr und mehr macht sich Skepsis breit, ob es sich dabei wirklich um einen »Erfolg« handelt

Es scheint an der Zeit zu sein, sich wieder ernsthaft mit den Ideen des Kommunismus auseinanderzusetzen. Könnten die Konzepte von Karl Marx, Friedrich Engels und anderen Philosophen vielleicht helfen, wieder mehr gesellschaftliche Gleichheit herzustellen? Unterschiede und Hierarchien bzgl. Klasse, Gender oder Race aufzulösen? Inwieweit könnte die Kollektivierung von Eigentum dazu beitragen, der immer größer werdenden Schere zwischen Arm und Reich entgegenzuwirken? Welche Formen sind denkbar? Und wo beginnt der Gleichheitsgedanke, die Freiheit des Einzelnen einzuschränken?Sind wir Menschen überhaupt gemacht für den Kommunismus? Oder sind wir gemäß Darwins »Survival of the fittest« nicht eher am Wettbewerb interessiert? Nach dem realpolitischen Scheitern der kommunistischen Parteidiktaturen im 20. Jahrhundert und dem Fall des Eisernen Vorhangs scheint der Erfolgszug von Kapitalismus und Neoliberalismus in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens unaufhaltsam. Doch mehr und mehr macht sich Skepsis breit, ob es sich dabei wirklich um einen »Erfolg« handelt
Es scheint an der Zeit zu sein, sich wieder ernsthaft mit den Ideen des Kommunismus auseinanderzusetzen. Könnten die Konzepte von Karl Marx, Friedrich Engels und anderen Philosophen vielleicht helfen, wieder mehr gesellschaftliche Gleichheit herzustellen? Unterschiede und Hierarchien bzgl. Klasse, Gender oder Race aufzulösen? Inwieweit könnte die Kollektivierung von Eigentum dazu beitragen, der immer größer werdenden Schere zwischen Arm und Reich entgegenzuwirken? Welche Formen sind denkbar? Und wo beginnt der Gleichheitsgedanke, die Freiheit des Einzelnen einzuschränken?

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Programmflyer zum Salon 2020/21

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Die Sprecher*innen 

Prof. Dr. Rahel Jaeggi

Professorin für Praktische Philosophie, Recht- und Sozialphilosophie

Rahel Jaeggi ist seit 2009 Professorin für Praktische Philosophie, Recht- und Sozialphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2018 ist sie zudem Leiterin des Centers for Humanities and Social Change in Berlin. Von 1997 bis 2009 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und später Hochschulassistentin an der Goethe-Universität Frankfurt sowie am dortigen Institut für Sozialforschung, unterbrochen von einem Aufenthalt als Visiting Assistant Professor an der Yale University. 2018/19 war sie Fellow am Institute for Advanced Studies in Princeton. Gegenstand ihrer Forschung sind u.a. die Begriffe und Phänomene der Entfremdung, der Kommodifizierung, die Kritik von Lebensformen und Formen der Kritik in der Tradition der Kritischen Theorie. Zur Zeit beschäftigt sie sich mit Problemen des Fortschritts und der Regression, sowie mit dem Begriff und der Praxis der Solidarität.
Monographien: Kritik von Lebensformen, Berlin: Suhrkampf (2014); Entfremdung – Zur Aktualität eines sozialphilosophieschen Problems, Berlin: Suhrkampf (2016); Sozialphilosophie. Eine Einführung (gem. mit R. Celikates), München: Beck, (2017); Kapitalismus – ein Gespräch über Kritische Theorie, Berlin: Suhrkamp (2020).

Dr. Sabine Nuss

Geschäftsführerin des Karl Dietz Verlags Berlin

Sabine Nuss ist im Schwarzwald geboren, volontierte beim Axel Springer Verlag Hamburg als Journalistin und ist heute Geschäftsführerin des Karl Dietz Verlags Berlin, Erscheinungsort der Werke von Karl Marx, Friedrich Engels und Rosa Luxemburg. Sie promovierte zu Fragen des Eigentums in einer digitalen Welt und schreibt als Autorin für diverse Zeitungen. Zuletzt erschien von ihr das Buch Keine Enteignung ist auch keine Lösung. Die große Wiederaneignung und das vergiftete Versprechen des Privateigentums. Sie ist aktiv auf Twitter, ihr festes ZuHause im Netz ist: nuss.in-berlin.de.

Partner 

Das Projekt wird in Kooperation mit folgenden Partnern realisiert:

Komische Oper Berlin
Berlin Science Week
Gegenbauer Facility Management

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