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Podiumsdiskussion 

Salon in der Komischen Oper Berlin

Salon in der Komischen Oper Berlin
Foto: Jan Windszus Photography

Platz da!

Salon über Raum und Raumgestaltung

Salon in der Komischen Oper Berlin
Foto: Jan Windszus Photography

Platz da!

Salon über Raum und Raumgestaltung

Termin:

15.04.2019, 19:30–21:30 Uhr

Veranstaltungsort:

Komische Oper Berlin
Behrenstraße 55-57
10117 Berlin

Tickets:
Karten zu 12 EUR / 8 EUR ermäßigt erhalten Sie über den Ticketverkauf der Komischen Oper Berlin.


Die Bühne ist ein leerer Raum, in dem jedoch die unterschiedlichsten Räume und Orte entstehen können
– realistische, fantastische, psychologische, symbolische, abstrakte oder aber sehr konkrete. Die nahezu endlosen Gestaltungsmöglichkeiten der Opernbühne rufen ins Bewusstsein, dass jeglicher Raum ein gestaltbarer ist, dass wir auch jenseits der Bühne fantastische Welten schaffen und Utopien realisieren können.

Wie könnten diese Utopien heute aussehen? In welchen Räumen und Städten möchten wir leben? Welche Verfahren wenden BühnenbildnerInnen, welche ArchitektInnen und welche StadtplanerInnen an? Und wie wirken sich deren Strategien und Konzepte auf unser Leben aus? Heißt Raum gestalten zugleich auch Gesellschaft gestalten? Anlässlich des 100. Geburtstags des Bauhauses und angesichts diverser Miet-, Wohnraum-, Gentrifizierungs- und Stadtentwicklungs-debatten lohnt es sich, diese alten Fragen neu zu stellen.

Wir freuen uns auf die Diskussion dieser reichhaltigen Themenkomplexe mit der Kulturwissenschaftlerin Prof. Dr. Susanne Hauser und dem Bühnenbildner und Lichtdesigner Klaus Grünberg. Simon Berger und Rainer Simon moderieren den Abend, der von SängerInnen und MusikerInnen der Komischen Oper Berlin begleitet wird.

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Die Sprecher 

Susanne Hauser ist seit 2005 Professorin für Kunst- und Kulturgeschichte im Studiengang Architektur der Universität der Künste Berlin. Sie wurde 1989 promoviert („Der Blick auf die Stadt“, 1990) und habilitierte sich, nach Forschungsaufenthalten in Frankreich und in den USA, 1999 mit einer Untersuchung zur Umgestaltung von Industriebrachen („Metamorphosen des Abfalls“, 2001). 1995/96 war sie Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin und von 2000 bis 2003 Gastprofessorin für Landschaftsästhetik an der Universität Kassel. Von 2003 bis zu ihrer Berufung an die UdK hatte sie die Professur und Leitung des Instituts für Kunst- und Kulturwissenschaften an der Fakultät für Architektur der TU Graz inne. Seit 2010 ist sie Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL). Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Geschichte und Theorie der Stadt und der Landschaft sowie Themen der kulturwissenschaftlichen Architekturforschung.

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Klaus Grünberg stammt aus Hamburg, studierte Bühnenbild bei Erich Wonder in Wien und arbeitet seitdem als freier Bühnenbildner und Lichtdesigner an Theatern und Opernhäusern in Europa sowie in Kuwait und Buenos Aires. Seit langem arbeitet er mit dem Komponisten und Regisseur Heiner Goebbels sowie den RegisseurInnen Tatjana Gürbaca und Barrie Kosky zusammen. Seine neuesten Arbeiten waren „Pelléas et Mélisande“ an der Komischen Oper Berlin, „The Nose“ am Royal Opera House London, „Macbeth“ am Zürcher Opernhaus und „Simplicius Simplicissimus“ am Theater Bremen. 1999 eröffnete Klaus Grünberg das MOMOLMA (Museum of More or Less Modern Art).

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Partner 

Das Projekt wird in Kooperation mit folgenden Partnern realisiert:

Komische Oper Berlin
Gegenbauer

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