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Salon 

Salon in der Komischen Oper Berlin

Salon in der Komischen Oper Berlin
Foto: Jan Windszus Photography

Rausch und Ekstase

Salon über die Kunst und Chemie des Dionysischen

Salon in der Komischen Oper Berlin
Foto: Jan Windszus Photography

Rausch und Ekstase

Salon über die Kunst und Chemie des Dionysischen

Termin:

12.10.2020, 19:30–21 Uhr

Veranstaltungsort:

Komische Oper Berlin
Behrenstr. 55-57, 10117 Berlin

Tickets:
Karten zu 12 EUR / 8 EUR (ermäßigt) erhalten Sie über den Ticketverkauf der Komischen Oper Berlin.

Der Salon zu „Rausch und Ekstase“ konnte aufgrund der Corona-Pandemie in der Spielzeit 2019/20 nicht stattfinden und wird am 12. Oktober 2020 nachgeholt.


Rausch und Ekstase heben sich vom Alltag ab, als Fest, als Feuerwerk der Sinne. Sie bündeln oder erweitern unsere Wahrnehmung und setzen ungeahnte Energien frei. Im Rausch verlieren wir unsere Selbstkontrolle und geben uns einem unwirklichen, traumähnlichen Zustand hin. Weit verbreitet ist die stereotype Idee, Rausch und Exzess gehörten geradezu unabdingbar zum künstlerischen Schaffensprozess – spätestens seit Friedrich Nietzsche wird das dionysische Prinzip als Motor der Kreativität gedacht.

Was passiert während eines Rausches mit unserem Körper? Inwiefern ist der Rausch ein erstrebenswerter Zustand? Und wie ist er mit der Sucht verbunden? Welcher Platz wird dem Rausch in der Gesellschaft zugewiesen? Und was haben Musik, Tanz und Theater mit all dem zu tun?

Diesen Fragen geht der Salon „Rausch und Ekstase – Salon über die Kunst und Chemie des Dionysischen“ nach. Als Gäste erwarten Sie Prof. Dr. Renate Schlesier (Religionswissenschaftlerin, FU Berlin) und Prof. Dr. Falk Kiefer (Ärztlicher Direktor und Neurobiologe für Suchtforschung, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim).

Sie werden begleitet von Sänger*innen und Instrumentalist*innen der Komischen Oper Berlin.

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Programmflyer zum Salon 2020/21

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Die Sprecher*innen 

Renate Schlesier, Professorin für Religionswissenschaft an der Freien Universität Berlin, leitete bis zu ihrer Pensionierung 2017 Forschungsprojekte u. a. zu rituellen und kulturanthropologischen Aspekten des Spiels, zum Verhältnis von ästhetischer und religiöser Erfahrung, zum antiken griechischen Theater sowie zum Gott Dionysos in der modernen Literatur und Religionsgeschichte. Sie studierte Allgemeine Rhetorik, Philosophie, Klassische Philologie und Archäologie, Kunstgeschichte, Romanistik und Religionswissenschaft in Tübingen, Paris und Berlin. Ihre auf spezifische Transformationen von Kultur, Literatur, Bildkunst und Religion bezogenen Forschungsinteressen reichen von der Antike bis in die Moderne. In Frankreich, Israel, Italien, Japan, Kanada, der Schweiz und den USA war sie Gastprofessorin, außerdem 2017–2018 am Münchner Zentrum für antike Welten.

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Falk Kiefer, Jahrgang 1969, wurde nach seinem Medizinstudium an der Universität Erlangen-Nürnberg promoviert. Seine psychiatrisch-psychotherapeutische Facharztausbildung absolvierte er am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, wo er auch 2004 habilitierte. Im Jahr 2005 nahm er eine Professur für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Heidelberg an, 2014 übernahm er den Lehrstuhl für Suchtforschung, der mit der Position des Ärztlichen Direktors der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim verbunden ist. Prof. Kiefer ist President-elect der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht), Vorstand der Deutschen Suchtstiftung und Herausgeber der Zeitschrift „European Addiction Research“. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Ätiopathogenese, Diagnose und Therapie von Suchterkrankungen.

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Partner 

Das Projekt wird in Kooperation mit folgenden Partnern realisiert:

Komische Oper Berlin
Berlin Science Week
Gegenbauer Facility Management

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