Schering Stiftung

Projekt 


Michael Müller, SELBSTBILDNIS, 2015 (Detail), Bleistift auf Papier, Marmor, Farbe

Michael Müller, SELBSTBILDNIS, 2015 (Detail), Bleistift auf Papier, Marmor, Farbe
Foto: © Michael Müller

WER SPRICHT?

von Michael Müller

Michael Müller, SELBSTBILDNIS, 2015 (Detail), Bleistift auf Papier, Marmor, Farbe
Foto: © Michael Müller

WER SPRICHT?

von Michael Müller

Laufzeit:

21.10.2014 – 24.01.2016

Öffnungszeiten:

Mi–Mo 11–19 Uhr, Do 11–21 Uhr

Veranstaltungsort:

KW Institute for Contemporary Art
Auguststr. 69
10117 Berlin

Weitere Informationen: www.kw-berlin.de


In ständig sich verändernden Formationen und quer durch alle künstlerischen Genres thematisiert Michael Müller die Gestaltungs- und Übersetzungsprozesse Bildender Kunst. Ausgehend vom Medium Zeichnung und deren spezifischen Strategien der Bildfindung an der Grenze zwischen Linie und Gestalt, Idee und Abbild, überträgt der Künstler dieses Spannungsverhältnis aus der Fläche in den Raum und setzt es installativ ins Werk. Seine erste institutionelle Einzelausstellung „WER SPRICHT?“ in den KW Institute for Contemporary Art bringt Werke der vergangenen Jahre mit eigens entwickelten Neuproduktionen zusammen, die sich auf unterschiedliche Weise der Frage nach künstlerischer Autorschaft stellen.

„Wer spricht?“ bedeutet aus Müllers Perspektive auch: „was wird gesagt?“ und „warum wird gesprochen?“; aber auch „wer hört zu?“ Die gezeigten Arbeiten gehen immer wieder neu von der Frage aus, inwieweit ein Künstler in seinen Werken selbst sichtbar wird. Jedes einzelne Werk verortet sich im Spannungsverhältnis von Anwendung oder Umformung historischer wie gegenwärtiger künstlerischer Codes und den persönlichen Obsessionen des Künstlers. Für „WER SPRICHT?“ konzipiert Müller zwei Figuren – Hermes und Hermaphroditos – die ein Netz von Bezugnahmen und Verbindungen zwischen einzelnen Arbeiten weben und den Betrachter durch die Ausstellung begleiten. Sei es als Stimme in einer neuen Soundinstallation, als Protagonist eines Videos oder auch als figurative Skulptur, die das Werk-Betrachter-Verhältnis umkehrt – diese beiden Gestalten aus der griechischen Mythologie erscheinen an vermuteten wie unvermuteten Orten gleichermaßen.

Die Ausstellung wird gefördert durch Michael Heins (Herzogenrath), Geraldine Michalke, Ángel und Clara Nieto, Stephan Oehmen, Peppermint Holding GmbH, die Schering Stiftung, Berlin, sowie Romina Polley. Der Katalog wird gefördert durch die NATIONAL-BANK AG.

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Öffnungszeiten
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Donnerstag bis Freitag: 13-19 Uhr
Samstag und Sonntag: 11-19 Uhr
Eintritt frei

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