Schering Stiftung

Projekt 


Christian Marclay: Screen Play, 2005

Christian Marclay: Screen Play, 2005
Foto: Courtesy the artist and Paula Cooper Gallery, New York

Saâdane Afif: Vice de forme, 2009

Saâdane Afif: Vice de forme, 2009
Foto: Afif Office, Courtesy of the artist and Mehdi Chouakri

Jorinde Voigt: Partitur Radical Relaxation (I) bis (VII) Stress + Freiheit (Rousseau), P. Sloterdijk, Berlin 2016:

Jorinde Voigt: Partitur Radical Relaxation (I) bis (VII) Stress + Freiheit (Rousseau), P. Sloterdijk, Berlin 2016:
Foto: Courtesy of the artist

SCORES

Saâdane Afif, Christian Marclay, Ari Benjamin Meyers, Jorinde Voigt

SCORES

Saâdane Afif, Christian Marclay, Ari Benjamin Meyers, Jorinde Voigt

Laufzeit:

28.10. – 13.11.2016

Ausstellungseröffnung:

Donnerstag, 27. Oktober 2016, 19–21 Uhr

Öffnungszeiten:

Di, Mi, Fr 10 – 18 Uhr, Do 10 – 20 Uhr, Sa + So 11 – 18 Uhr

Veranstaltungsort:

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin
Invalidenstr. 50/51
10557 Berlin

Ticketvorverkauf Konzerte: www.reservix.de

Kuratorinnen:
Ingrid Buschmann / Freunde Guter Musik Berlin e.V.
Gabriele Knapstein / Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof

Weitere Informationen:
www.freunde-guter-musik-berlin.de
www.smb.museum/hbf


Das Ausstellungs- und Konzertprojekt SCORES in der Reihe „Musikwerke Bildender Künstler“ widmet sich dem Thema der musikalischen Partitur, die seit den 1960er Jahren über die traditionelle Notation hinaus als vielfältiges Aufzeichnungsmedium verstanden wird. Die Beiträge von Saâdane Afif, Christian Marclay, Ari Benjamin Meyers und Jorinde Voigt rücken die Thematik in verschiedenen Medien – Text und Objekt, Video und Comic, Zeichnung und Konzept – in den Fokus einer Ausstellung, die von Konzerten begleitet wird. Bereits seit 2005 hat die Schering Stiftung wiederholt die Reihe „Musikwerke Bildender Künstler“ unterstützt, die vom Verein Freunde Guter Musik Berlin ins Leben gerufen wurde, und damit so bedeutende Künstler gefördert wie Carsten Nicolai (2005), Ryoji Ikeda (2012) und Susan Philipsz (2014).

Trotz unterschiedlicher Ansätze interessieren sich alle ausgewählten Künstler/innen für die Transformation eines Mediums in ein anderes, einen Prozess, der sich in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Musiker/innen vollzieht. Bei den vorgestellten Partituren handelt es sich um Zeichnungen, Objekte, Liedtexte, grafische-fotografische-filmische Notationen und Konzepte, die musikalische Ereignisse und Aufführungen generieren. Fast alle der in den Rieckhallen des Hamburger Bahnhofs großzügig präsentierten Werke sind als Auftragsarbeiten neu entstanden; sie werden Schritt für Schritt in den Räumen, in denen sie ausgestellt sind, aufgeführt.

Von Saâdane Afif wird die gemeinsam mit dem Komponisten Augustin Maurs entwickelte Arbeit „Vice de forme: Das Kabarett“ vorgestellt, die mit einer Performance zum Auftakt sowie einem Konzert am letzten Tag der Ausstellung verbunden ist. Während der Ausstellung lässt ein Yamaha Player Piano die beim Auftakt eingespielten „First Notes“ erklingen.

Von Christian Marclay wird das neu produzierte Comic-Heft „To Be Continued“ vom ensemBle baBel musikalisch umgesetzt. Außerdem sind eine Video-Film-Collage und eine Dia-Show des Künstlers zu sehen, die dem Ensemble und den Performern Elliott Sharp und Shelley Hirsch als musikalische Partituren dienen. Alle diese Werke sind erstmals in Berlin zu erleben.

Aus dem aktuell entstehenden achtteiligen Zeichnungszyklus „Song of the Earth“ von Jorinde Voigt werden die ersten vier Kapitel präsentiert und zum Teil vom Ensemble zeitkratzer musikalisch realisiert. Im Falle der Werke von Marclay und Voigt sind während der Laufzeit der Ausstellung Audiomitschnitte der Konzerte zu hören.

Ari Benjamin Meyers hat eine Serie von „Meta-Partituren“ entwickelt, inspiriert von Sol LeWitts „Instruction Pieces“, die täglich neu vom Komponisten Wojtek Blecharz und der Flötistin Susanne Fröhlich übersetzt und gespielt werden. Am letzten Tag der Ausstellung werden sämtliche vor Ort entstandenen und einstudierten Interpretationen aus der Erinnerung heraus vorgetragen.

Eine Veranstaltungsreihe von Freunde Guter Musik Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin. Mit Unterstützung durch das Elektronische Studio der TU Berlin – Fachgebiet Audiokommunikation. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und die Schering Stiftung.

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Unter den Linden 32-34
10117 Berlin

Telefon: +49 - 30 - 20 62 29 65
Email: info@scheringstiftung.de

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Projektraum

Donnerstag bis Freitag: 13-19 Uhr
Samstag und Sonntag: 11-19 Uhr
Eintritt frei

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