Schering Stiftung

PreisträgerIn 

Nairy Baghramian

Nairy Baghramian

Nairy Baghramian

Förderpreis Bildende Kunst 2007

Nairy Baghramian

Nairy Baghramian

Förderpreis Bildende Kunst 2007


In Nairy Baghramians Skulpturen spielen Glas und Metall sowie textile Elemente eine zentrale Rolle. Ihre Arbeiten verweisen auf das Formenrepertoire des Modernismus in Architektur und Design und faszinieren durch den perfekten Umgang mit Materialien und Proportionen. Die Künstlerin ist  1971 in Isfahan geboren, sie lebt und arbeitet in Berlin. 

Die Jury, Prof. Dr. Horst Bredekamp, Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Christoph Brockhaus, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg, und Dr. Ursula Prinz, Berlinische Galerie, hat der in Berlin lebenden und arbeitenden Künstlerin den Preis zugesprochen, da sich ihre Arbeiten nicht nur durch eine hohe Qualität auszeichnen, sondern auch eine eigenständige Position erkennen lassen.

„Die Künstlerin schöpft aus den Potentialen einer architektonischen Skulptur und verfügt über ein hohes Maß an skulpturaler und technischer Präzision“, begründet die Jury die Entscheidung. „Was auf den ersten Blick leicht reduziert und beinahe unterdrückt erscheint, erweist sich rasch als komplex und aus zahlreichen Dualitäten gewonnen. Skulpturale Verdichtung steht gegen Leere, Stabilität gegen Labilität, Öffnung gegen Barrikade, einfache Form gegen ‚gebrochene‘ Raumbilder, Fläche gegen Tiefe, Weiß gegen Schwarz. In der Summe können ihre Rauminstallationen, die reale Architektur und Skulptur, Raum und Betrachter in ein Referenz- und Beziehungssystem stellen, als stille und lichte Reflektionsräume bezeichnet werden.“

Mit dem Förderpreis Bildende Kunst zeichnet die Schering Stiftung alle zwei Jahre begabte junge Künstler aus, von denen in Zukunft herausragende Leistungen zu erwarten sind. 2007 wurde der Preis im Bereich Skulptur ausgelobt. Im Jahr 2005 wurde er in der Gattung Malerei vergeben. Preisträgerin war Cornelia Renz. „Mit dem Förderpreis Bildende Kunst der Schering Stiftung wird nicht nur ein Nachwuchskünstler ausgezeichnet, sondern auch die Bedeutung Berlins als Kulturhauptstadt unterstrichen“, so der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit in seinem Grußwort bei der Preisverleihung. „Die Berlinische Galerie ist genau der richtige Ort, um junge Kunst einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

1999 How is your work going?, Galerie Christian Nagel, Köln
2003 Hausordnungen, Stadthaus Ulm
2004 voluptuous panic, Galerie Christian Nagel, Berlin (E) – Splendor Geometrik, Galerie Gisela
Capitain, Köln – Villa Romana 2003, Museum Morsbroich, Leverkusen – Here and Now, Büro Friedrich,
Berlin
2005 Die Geister mögen das Flanieren, Galerie Christian Nagel, Köln (E) – 2005/06 Time Lines,
Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf
2006 Nairy Baghramian: Es ist ausser Haus, Kunsthalle Basel (E) – Entblätterte Identitäten: Mode-Kunst-Zeitschrift, Stadthaus Ulm – A Public Private Mystery Tour, Akademie der Bildenden Künste Wien – Bonanza, Jack Tilton Gallery, New York

E = Einzelausstellung

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Nominierte 

Geboren 1972 in Bühl/Baden, lebt und arbeitet in München. Im Zentrum der Kunst von Marco Schuler steht das Verhältnis des menschlichen Körpers zum Raum, das er sowohl in performativen als auch in skulpturalen Arbeiten thematisiert. Schuler verwendet für seine Objekte einfache Materialien wie Pappe, Holzlatten, Leinwand und Teer. In seinen Skulpturen wird eine Spannung spürbar zwischen der Suche nach Transzendenz und einer unmittelbaren körperlich-räumlichen Erfahrung.

1993 Studium der Philosophie, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg
1994-2001 Studium der Bildhauerei, Akademie der Bildenden Künste, München
1998 Meisterschüler bei Olaf Metzel, Akademie der Bildenden Künste, München
2003 Assistent bei Olaf Metzel

Stipendien und Auszeichnungen (Auswahl)

2002 DAAD-Projektstipendium, Los Angeles
2003 Förderpreis der Stadt München - Atelierstipendium der Christoph Merian Stiftung, Basel, in Rotterdam 2004 Bayerischer Staatsförderpreis für Bildende Kunst

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

2000 ins, Haus der Kunst, München 2001 transmediale, Berlin
2002 Longham Gallery, South Normandie, Los Angeles (E), Marco Schuler, Galerie im Tor, Emmendingen (E) - Suchmaschine, Zeppelinmuseum, Friedrichshafen (E) - everything is beautiful, Galerien der Stadt Esslingen am Neckar, Villa Merkel, Esslingen 2003 März, April, Mai
2003, Stichting Kaus Australis, Rotterdam (E) - 4x4, Galerie Charles Schumann, München - TENT, Witte de With, Rotterdam - Einblicke, Haus der Kunst, München
2004 Rote Zelle, München (E) - Dreiklang. Video Skulptur Fotografie, Galerie Wilma Tolksdorf, Frankfurt am Main 2005 Atelier Bischoff, Lahr (E) - Here is always somewhere else, Museum Boijmans van Beuningen, Rotterdam & IDFA International Documentary Filmfestival, Amsterdam
2006 YBA, Gagosian-Gallery, 4. Berlin Biennale, Berlin

E = Einzelausstellung

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Geboren 1979 in Velden/Vils, lebt und arbeitet in Berlin. Die Dinge, die er durch teils subtile, teils markante Eingriffe einer neuen Nutzung zuführt, sind Vehikel des Imaginären und zugleich immer als sie selbst gemeint. Viele seiner Arbeiten sind performativ angelegt und erweitern so die Auseinandersetzung mit dem Raum um den Aspekt der Zeit.

1999 Studium an der Akademie der Bildenden Künste, München
2003-04 MA Fine Arts, Goldsmiths College, University of London, London

Stipendium (Auswahl)

2001 Arbeitsstipendium Dr. Reissmüller Stiftung

Preise und Auszeichnungen

2002 Preis der Darmstädter Sezession - Förderpreis der Christian Karl Schmidt Stiftung, Art Forum Berlin - Ida-Wolff-Gedächtnispreis der Stadt München - A. T. Kearney Akademiepreis der Akademie der Bildenden Künste, München
2003 Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes
2006 "ars viva"-Förderpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e. V.

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

2002 Und sie bewegt sich doch!, Museumsplatz, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München (E) -
Heimatlied, Galerie Markus Richter, Berlin (E)
2003 Wings of Art, Ludwig-Forum für internationale Kunst, Aachen
2004 Dämmerung, attitudes - espace d'arts contemporaines, Genf (E) - Bewegliche Teile, Formen des Kinetischen, Kunsthaus Graz - Manifesta 5, San Sebastian
2005 Zeit ist keine Autobahn, Rote Zelle, München (E) - U, Galerie Zink & Gegner, München (E) - Ursula-Blickle-Stiftung, Kraichtal (E) - Hoher Besuch, MARTa, Herford (E) - Der Schein trügt, Jack Hanley Gallery, Los Angeles (E) - Zeit ist keine Autobahn, Zero..., Mailand (E) - Rückkehr ins All, Galerie der Gegenwart, Kunsthalle Hamburg - Things Fall Apart All Over Again, Artists Space, New York
2006 Galerie Johann König, Berlin (E) - Momentum 2006, Nordic Art Festival, Moss, Norwegen - Verkehrskultur, Westfälischer Kunstverein, Münster - Gagosian Gallery, Berlin, Of Mice and Men, 4. Berlin Biennale, Berlin - Bühne des Lebens, Rhetorik des Gefühls, Kunstbau, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München

E = Einzelausstellung

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Geboren 1972 in Berlin, lebt und arbeitet in Berlin. Im Alltäglichen das Besondere zu entdecken, ist eine Aufgabe, die sich Jan Bünnig in seiner künstlerischen Arbeit stellt, in der er häufig vorgefundene Gegenstände mit bearbeiteten Materialien kombiniert. Im Mittelpunkt steht weniger das vollendete Werk als vielmehr der Prozess, in dem das Zufällige und Spielerische von großer Wichtigkeit sind.

1989-1993 Ausbildung zum Kunstschmied
1999-2001 Studium der Bildenden Kunst an der Universität für Kunst und Design, Burg Giebichenstein, Halle/Saale
2001-2003 Studium der Bildenden Kunst, Universität der Künste Berlin
2004 Meisterschüler von Tony Cragg

Auszeichnung

1999 Bergmannstrost Hospital-Preis, Halle/Saale für die Foto-Installation Wir werden immer schöner

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

1999 Monza Lounge, Volkspark, Halle/Saale
2002 Galerie Eva Poll, Berlin
2004 Wolkenbild, Turboplex, Berlin (E)
2005 Bring Wurst mit, Studio Neuer Berliner Kunstverein, Berlin (E) - Offroad Galaxies (mit Simon Rühle), freier Projektraum, Berlin (E) - Closet, Nice & Fit, Berlin
2006 Wir bleiben bis 1000 Uhr, Nice & Fit, Berlin (E) - Scarecrow, Postmasters, New York - Sonne, Raumerweiterungshalle, Berlin

E = Einzelausstellung

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Geboren 1969 in Herne, lebt und arbeitet in Hamburg.

Thorsten Brinkmann setzt für seine Skulpturen und Installationen alltägliche Gegenstände zu neuen, unerwarteten Konstellationen zusammen. Das Ausgangsmaterial seiner Arbeiten ist das Aussortierte und Weggeworfene unserer industrialisierten Warenwelt. Dem Künstler geht es um die Dinge an sich, um ihre formalen Qualitäten und ihre Geschichte, die sich anhand von Gebrauchsspuren ablesen lässt.









  • 1991-94 Arbeit als Fotoassistent

  • 1994-97 Studium der Visuellen Kommunikation, Kunsthochschule Kassel

  • 1997-2002 Studium der Freien Kunst an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg

  • 2002-04 Aufbaustudium bei Franz Erhard Walther an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg


Stipendien und Auszeichnungen (Auswahl)



  • 1999 Begabtenförderung Dietze Stiftung, Hochschule für bildende Künste, Hamburg

  • 2006 Hamburger Arbeitsstipendium 2006


Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)



  • 2003 Aussenlager, Galerie Trottoir, Hamburg (E) - Volle Ladung / Halbe Halde, Galerie Acht P, Bonn
    (E) - 4. OG, Alsterhaus, Hamburg

  • 2004 Spielfeld, Feld für Kunst, Hamburg - Index 04, Kunsthaus Hamburg, Hamburg

  • 2005 Galerie Artfinder, Hamburg (E) - Pilot: 2, London

  • 2006 Alle hat kein Ende, Galerie Kunstagenten, Berlin (E) - Salon, Galerie White Trash Contemporary, Hamburg (E) - GruppeSpatial Shift, Museum für Urbane Skulptur, St. Petersburg - Preview Berlin, Galerie Kunstagenten, Berlin

  • 2007 Galerie Kunstagenten, Berlin (E)


E = Einzelausstellung

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