Schering Stiftung

Vortrag 

Gisbert Schneider mit Mitarbeiter:innen im Molecular Design Laboratory (MODLAB) an der ETH Zürich. Im MODLAB werden neue Computerverfahren für die medizinische Chemie entwickelt und in die unmittelbare praktische Anwendung überführt.

Gisbert Schneider mit Mitarbeiter:innen im Molecular Design Laboratory (MODLAB) an der ETH Zürich. Im MODLAB werden neue Computerverfahren für die medizinische Chemie entwickelt und in die unmittelbare praktische Anwendung überführt.
Foto: Daniel Winkler / ETH Zurich

Petra und Gisbert Schneider mit dem dreidimensionalen Modell eines Proteins, für das potenzielle Arzneistoffe mittels künstlicher Intelligenz entworfen wurden. Das Forscherpaar arbeitet seit über 30 Jahren gemeinsam an der Entwicklung und praktischen Anwendung von innovativen Computermethoden für die pharmazeutische Forschung.

Petra und Gisbert Schneider mit dem dreidimensionalen Modell eines Proteins, für das potenzielle Arzneistoffe mittels künstlicher Intelligenz entworfen wurden. Das Forscherpaar arbeitet seit über 30 Jahren gemeinsam an der Entwicklung und praktischen Anwendung von innovativen Computermethoden für die pharmazeutische Forschung.
Foto: Daniel Winkler / ETH Zurich

Ernst Schering Prize Lecture 2022

Gisbert Schneider

Ernst Schering Prize Lecture 2022

Gisbert Schneider

Termin:

29.09.2022, 17 Uhr

Veranstaltungsort:

Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Markgrafenstr. 38
10117 Berlin

Teilnahme nur nach Anmeldung über das Online-Formular möglich (siehe unten).

Einlass ab 16:30 Uhr


Wie Künstliche Intelligenz die Arzneistoffforschung revolutionierte

Der mit mit Ernst Schering Preis 2022 ausgezeichnete Biochemiker und Bioinformatiker Prof. Gisbert Schneider präsentiert im Rahmen der Ernst Schering Prize Lecture seine Pionierleistungen auf dem Gebiet des zielgerichteten Moleküldesigns mit maschinellen Lernmethoden:

Die Entwicklung neuer Arzneistoffe ist ein langer und kostspieliger, oftmals zufälliger Prozess mit einer hohen Fehlerrate. Nur eines von Millionen Molekülen schafft es jemals auf den Markt. Gleichzeitig werden viele geeignete Arzneistoffe nicht entdeckt. Die Herausforderung besteht darin, die besten Moleküle auszuwählen und diejenigen mit unerwünschten Nebenwirkungen oder geringer Wirksamkeit zu eliminieren. Der menschliche Verstand kämpft mit dieser Aufgabe. Die künstliche Intelligenz kann die Erfolgschancen entscheidend verbessern, indem sie Moleküle von Grund auf neu entwirft, anstatt in kostspieligen Experimenten nach ihnen zu suchen. Die Entscheidungsfindung wird dabei teilweise vom Menschen auf eine virtuelle «chemische Intelligenz» übertragen, die in der Lage ist, vielversprechende Moleküle selbständig zu generieren. Das Computermodell ahmt die menschliche Kreativität nach, indem es aus historischen Daten lernt. Es berücksichtigt dabei nicht nur die chemische Struktur eines Moleküls, sondern auch dessen potenzielle biologische Wirkung. Dieses innovative Konzept ist in zahlreichen Forschungseinrichtungen und Pharmaunternehmen weltweit Wirklichkeit geworden und hat bereits bahnbrechende Erfolge erzielt.

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Prof. Dr. Gisbert Schneider

Preisträger*in

Der Biochemiker Gisbert Schneider erhält den Ernst Schering Preis 2022 für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet des Moleküldesigns und der KI-unterstützten Arzneistoffentwicklung.

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Public Scientific Lecture

Vortrag — 29.09.2022

This year's Ernst Schering Prize Laureate, Prof. Gisbert Schneider, will present his latest research results to a scientific audience.

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Preisverleihung 2022

Preisverleihung — 29.09.2022

Die Schering Stiftung verleiht dem Biochemiker und Bioinformatiker Gisbert Schneider den Ernst Schering Preis. Die Ärztin und Forschungsgruppenleiterin Sarah Kim-Hellmuth erhält den Friedmund Neumann Preis.

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29.09.2022

Ernst Schering Preis 2022 & Friedmund Neumann Preis 2022

Feierliche Preisverleihung zu Ehren von Gisbert Schneider und Sarah Kim-Hellmuth

 

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Telefon: +49 - 30 - 20 62 29 65
Email: info@scheringstiftung.de

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