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Cordelia Imig

Dissecting the Molecular and Morphological Requirements for Gut Hormone Secretion

Cordelia Imig

Dissecting the Molecular and Morphological Requirements for Gut Hormone Secretion


Warum haben wir Schmetterlinge im Bauch oder wird uns schlecht vor einer wichtigen Prüfung? Der Informationsaustausch zwischen unserem Verdauungstrakt und dem Gehirn spielt eine wichtige Rolle bei der Steuerung unseres Verhaltens. Bestimmte Zellen im Darm, sogenannte enteroendokrine Zellen, setzen Hormone frei, die als Botenstoffe an der Kommunikation entlang der Darm-Hirn-Achse beteiligt sind.

Wie die Hormonsekretion aus enteroendokrinen Zellen jedoch genau stattfindet, ist bisher so gut wie unbekannt. Die Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Cordelia Imig vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen möchte daher in einem Forschungsprojekt Eiweißbausteine identifizieren, die als Teil der sog. „Freisetzungsmachinerie“ die Hormonsekretion in enteroendokrinen Zellen vermitteln. Die Ergebnisse werden dazu beitragen, die hormonellen Signalwege, welche wichtige Körperfunktionen regulieren und bei der Entstehung einer Vielzahl von Erkrankungen, wie z.B. der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus, eine Rolle spielen, besser zu verstehen. Für das Projekt erhält Frau Dr. Imig eine Anschubfinanzierung der Schering Stiftung im Rahmen des Förderprogramms „BOOST – Young Investigator Fund for Innovative Research Ideas“

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Zur Person 

Dr. Imig möchte in einem Forschungsprojekt Eiweißbausteine identifizieren, die als Teil der sogenannten „Freisetzungsmachinerie“ die Hormonsekretion vermitteln.

17.04.2018, Christiane Böhm, Göttinger Tageblatt

Cordelia Imig forscht als Neurowissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen. Sie studierte Biologie und absolvierte anschließend den internationalen Studiengang „Neurowissenschaften“ in Göttingen. Sie promovierte 2013 am MPI für experimentelle Medizin bei Nils Brose.

Cordelia Imig am MPI für experimentelle Medizin in Göttingen.

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