Schering Stiftung

Projekt 

Sebastian Balbach

Sebastian Balbach
Foto: Elisabeth Deiters-Keul, Universitätsklinikum Münster

Sebastian Balbach

Die Suche nach bösartigen Stammzellen in Sarkomen

Sebastian Balbach
Foto: Elisabeth Deiters-Keul, Universitätsklinikum Münster

Sebastian Balbach

Die Suche nach bösartigen Stammzellen in Sarkomen


Dr. Dr. Sebastian Balbach erforscht neue, zielgerichtete Therapien gegen Tumorstammzellen. Diese Zellen versorgen einen Tumor mit Nachschub und führen zu Rückfällen und Metastasen. In vielen Krebsarten wurden solche Stammzellen bereits nachgewiesen und zielgerichtete Therapien gegen Tumorstammzellen sind in der Entwicklung oder schon erfolgreich in der Anwendung.

Dr. Dr. Balbach will die Frage beantworten, ob auch Sarkome, aggressive Tumorerkrankungen von Muskeln, Knochen oder Gelenken, die oft bei Kindern vorkommen, von bösartigen Stammzellen angetrieben werden. Herkömmliche Methoden konnten diese Frage bisher nicht beantworten. Sebastian Balbach möchte neue Sequenziertechnologien anwenden, um diese Krebsstammzellen zu finden, diese dann mit molekularen Barcodes markieren, um ihre Entwicklung zu verfolgen, und dann ihre verwundbaren Stellen finden, um sie mit neuartigen Therapien angreifbar zu machen. Seine Vision sind Stammzell-gerichtete Therapien, um Sarkome tatsächlich zu heilen.

Das Projekt von Dr. Dr. Sebastian Balbach wir an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin – Pädiatrische Hämatologie und Onkologie durchgeführt und wird durch den „Young Investigator Fund for Innovative Research Ideas“ der Schering Stiftung und der Fritz Thyssen Stiftung unterstützt.

Zur Person 

Dr. Dr. Sebastian Balbach studierte Chemie und Medizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und promovierte in beiden Fächern am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin bei Prof. Hans Schöler. Mit einem Postdoc-Fellowship der Deutschen Krebshilfe kam er in das Labor von Prof. Stuart Orkin an der Harvard Medical School in Boston, U.S.A. Jetzt ist er als Arzt in der Kinderonkologie bei Prof. Claudia Rössig an der Uniklinik Münster tätig und leitet zudem ein Forschungsprojekt zu neuen Behandlungsmethoden für Kinder mit Krebs.

Young Investigator Fund 

Nachwuchsförderung — Reihe

Anschubfinanzierung für Forschungsvorhaben junger Wissenschaftler*innen in der biochemischen, neurowissenschaftlichen oder immunologischen Grundlagenforschung.

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