Schering Stiftung

Wissenschaftspreis 

Prof. Dr. Thomas Tuschl - Ernst Schering Preis 2005

Prof. Dr. Thomas Tuschl - Ernst Schering Preis 2005

Prof. Dr. Ronald D. G. McKay - Ernst Schering Preis 2004

Prof. Dr. Ronald D. G. McKay - Ernst Schering Preis 2004

Prof. Dr. Johann Mulzer - Ernst Schering Preis 1997

Prof. Dr. Johann Mulzer - Ernst Schering Preis 1997

Prof. Dr. Wolfgang P. Baumeister - Ernst Schering Preis 2006

Prof. Dr. Wolfgang P. Baumeister - Ernst Schering Preis 2006
Foto: Andreas Heddergott

Prof. Bert W. O'Malley
für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Wirkungsweise von Steroidhormonen und Kernrezeptoren

Prof. Bert W. O'Malley für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Wirkungsweise von Steroidhormonen und Kernrezeptoren

Dr. Ilme Schlichting - Ernst Schering Preis 1998

Dr. Ilme Schlichting - Ernst Schering Preis 1998

Ernst Schering Preis

für herausragende Forschungsarbeiten in der biomedizinischen Grundlagenforschung

Ernst Schering Preis

für herausragende Forschungsarbeiten in der biomedizinischen Grundlagenforschung

Save-the-Date
Preisverleihung 2019

24. September 2019, um 17:30 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Leibnizsaal
Markgrafenstr. 38 | 10117 Berlin


Der mit 50.000 Euro dotierte Ernst Schering Preis ist einer der renommiertesten deutschen Wissenschaftspreise. Er wurde 1991 von der Schering Forschungsgesellschaft ins Leben gerufen und wird seit 2003 jährlich von der Schering Stiftung ausgeschrieben und verliehen. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler weltweit, deren bahnbrechende Forschungsarbeit neue inspirierende Modelle oder grundlegende Wissensveränderungen im Bereich der Biomedizin hervorgebracht hat.

Namensgeber des Preises ist der deutsche Apotheker Ernst Christian Friedrich Schering (1824-1889), der mit der Errichtung der Chemischen Fabrik Ernst Schering die Grundlage für die Berliner Schering AG gelegt hat.

Die Auswahl des Preisträgers erfolgt durch eine hochkarätige, international besetzte Jury (siehe unten).

Weiterlesen

Ausschreibung 

Ernst Schering Preis 2019

Nominierungen für den Ernst Schering Preis 2019 können bis zum 7. Dezember 2018 bei der Schering Stiftung eingereicht werden.

Mehr erfahren

Preisträger im Portrait 

Bonnie L. Bassler

2018
Professor Bonnie L. Bassler, PhD gilt als Wegbereiterin eines neuen, bedeutenden Forschungszweigs der Mikrobiologie, der Kommunikation zwischen Bakterien – dem sogenannten Quorum Sensing.

Mehr erfahren

Elly Tanaka

2017
Prof. Tanaka vom Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie in Wien erhält den Ernst Schering Preis 2017 für ihre Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Regenerationsbiologie.

Mehr erfahren

Franz-Ulrich Hartl

2016
Prof. Hartl, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried, erhält den Ernst Schering Preis 2016 für seine Forschungsarbeiten zur Rolle der Chaperone bei der Proteinfaltung in der lebenden Zelle.

Mehr erfahren

David MacMillan

2015
Prof. MacMillan, Leiter des Instituts für Chemie an der Universität Princeton, erhält den Ernst Schering Preis 2015 für seine Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Organokatalyse und Organokaskaden-Katalyse.

Mehr erfahren

Magdalena Götz

2014
Prof. Götz vom Institut für Stammzellforschung in München erhält den Ernst Schering Preis 2014 für ihre Arbeiten zur Erforschung der molekularen Grundlagen der Gehirnentwicklung.

Mehr erfahren

Frank Kirchhoff

2013
Prof. Kirchhoff vom Institut für Molekulare Virologie in Ulm erhält den Ernst Schering Preis 2013 für seine Forschungsarbeit zur Entstehung der Immunschwächekrankheit AIDS & seine Erkenntnisse zur Evolution des HI-Virus.

Mehr erfahren

Prof. Dr. Matthias Mann

2012
Prof. Dr. Matthias Mann vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried erhält den Ernst Schering Preis 2012 für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Erforschung des Proteoms.

Mehr erfahren

Bert W. O'Malley

2011
Prof. O'Malley Tom Thompson Distinguished Service Professor erhält den Ernst Schering Preis 2011 für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Genregulation, Steroidrezeptoren und transkriptionellen Koaktivatoren.

Mehr erfahren

Marc Feldmann & Ravinder Maini

2010
Prof. Feldmann & Prof. Maini vom Kennedy-Institut für Rheumatologie am Imperial College London erhalten den Ernst Schering Preis 2010 für ihren Kampf gegen rheumatoide Arthritis und andere Autoimmunerkrankungen.

Mehr erfahren

Rudolf Jaenisch

2009
Prof. Jaenisch vom Whitehead Institute for Biomedical Research in Cambridge erhält den Ernst Schering Preis 2009 für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der trans­genen Tiermodelle und des therapeutischen Klonens.

Mehr erfahren

Klaus Rajewsky

2008
Prof. Rajewsky vom CBR-Institute, Harvard Medical School in Boston erhält den Ernst Schering Preis 2008 für seine biomedizinischen Forschungsarbeit zur Analyse der Entwicklung von B-Lymphozyten.

Mehr erfahren

Carolyn R. Bertozzi

2007
Prof. Bertozzi von der Universität von Kalifornien erhält den Ernst Schering Preis 2007 für ihre Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Glykobiochemie, sowie der Erforschung der Funktion von Zuckerresten an Proteinen.

Mehr erfahren

Wolfgang P. Baumeister

2006
Prof. Baumeister vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München erhält den Ernst Schering Preis 2006 für seine Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Kryo-Elektronentomographie.

Mehr erfahren

Thomas Tuschl

2005
Prof. Tuschl vom Laboratory of RNA Molecular Biology der Rockefeller University, New York erhält den Ernst Schering Preis 2005 für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der RNA-Interferenz.

Mehr erfahren

Ronald D. G. McKay

2004
Prof. McKay vom National Institute of Neurological Disorders and Stroke (NINDS) in Bethesda, MD, USA erhält den Ernst Schering Preis 2004 für seine Forschungsarbeit auf dem Gebiet der neuronalen Stammzellforschung.

Mehr erfahren

Svante Pääbo

2003
Prof. Pääbo vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig erhält den Ernst Schering Preis 2003 für seine Arbeiten als Begründer der Paläogenetik.

Mehr erfahren

Ian Wilmut

2002
Prof. Wilmut vom Roslin Institute für Gene Expression and Development erhält den Ernst Schering Preis 2002 für seine Forschungsarbeit zur Entwicklung transgener Methoden und des "nuclear transfer protocol".

Mehr erfahren

Kyriacos Nicolaou

2001
Prof. Nicolaou von der University of California in San Diego, und The Scripps Research Institute in La Jolla erhält den Ernst Schering Preis 2001 für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Synthese von Naturstoffen.

Mehr erfahren

Takao Shimizu

2000
Prof. Shimizu von der Universität Tokio in Japan erhält den Ernst Schering Preis 2000 für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Eikosanoide.

Mehr erfahren

Michael J. Berridge

1999
Prof. Berridge vom Babraham Institute in Cambridge, UK erhält den Ernst Schering Preis 1999 für seine Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Calcium-Signaltransduktion.

Mehr erfahren

Ilme Schlichting

1998
Dr. Schlichting vom Max-Planck-Institut für Molekulare Physiologie in Dortmund erhält den Ernst Schering Preis 1998 für ihre Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der kinetischen Kristallographie.

Mehr erfahren

Johann Mulzer

1997
Prof. Mulzer vom Institut für Organische Chemie der Universität Wien erhält den Ernst Schering Preis 1997 für seine hervorragenden Arbeiten zum Phänomen der Chiralität .

Mehr erfahren

Judah Folkman

1996
Prof. Folkman von der Harvard Medical School in Boston, USA erhält den Ernst Schering Preis 1996 für seine grundlegenden Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Gefäßneubildung und Tumorbiologie.

Mehr erfahren

Yasutomi Nishizuka

1995
Prof. Nishizuka von der Kobe Universität in Japan erhält den Ernst Schering Preis 1995 für seine grundlegenden Arbeiten zur Proteinkinase C.

Mehr erfahren

Bert Vogelstein

1994
Prof. Dr. Vogelstein vom Oncology Center der Johns Hopkins University in Baltimore erhält den Ernst Schering Preis 1994 für seine Arbeiten zur Molekularbiologie des Kolonkarzinoms.

Mehr erfahren

Christiane Nüsslein-Volhard

1993
Prof. Nüsslein-Volhard vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen erhält den Ernst Schering Preis 1993 für ihre Arbeiten auf dem Gebiet der Entwicklungsbiologie.

Mehr erfahren

Peter H. Seeburg

1992
Prof. Seeburg vom Zentrum für Molekulare Biologie, Universität Heidelberg erhält den Ernst Schering Preis 1992 für seine Arbeiten auf dem Gebiet der molekularen Biologie der GABA-Rezeptoren.

Mehr erfahren

Jury für den Ernst Schering Preis 

Stefan Kaufmann ist Gründungsdirektor und Direktor der Abteilung für Immunologie des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie in Berlin sowie Professor für Mikrobiologie und Immunologie am Charité Universitätsklinikum Berlin. Er studierte Biologie an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, wo er mit summa cum laude promovierte. Die Habilitation im Fach Immunologie und Mikrobiologie folgte 1981 an der Freien Universität Berlin. Von 1987 bis 1991 war er Professor für medizinische Mikrobiologie und Immunologie und von 1991 bis 1998 Ordinarius für Immunologie an der Universität Ulm.

Schliessen

Hartmut Michel studierte Biochemie an der Universität Tübingen und München und wurde 1977 an der Universität Würzburg promoviert. 1986 folgte seine Habilitation an der Universität München. Seit 1987 ist er Direktor am Max-Planck-Institut für Biophysik in Frankfurt am Main und leitet dort die Abteilung für Molekulare Membranbiologie. Für die Aufklärung der dreidimensionalen Struktur des photosynthetischen Reaktionszentrums eines Purpurbakteriums erhielt er 1988 den Nobelpreis für Chemie – zusammen mit Johann Deisenhofer und Robert Huber.

Schliessen

Günter Stock ist ein deutscher Physiologe. Von 1980 bis 1983 war Professor für Vegetative Physiologie an der Universität Heidelberg. Anschließend war er bis 2005 in der Schering AG tätig, von 1989 bis 2005 als Mitglied des Vorstandes der Schering AG, wo er für die Unternehmensfunktion Forschung und Entwicklung zuständig war. Von 2006 bis 2015 war Günter Stock Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, von 2008 bis 2015 Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften. Seit April 2012 ist er Präsident der All European Academies (ALLEA) und seit Oktober 2015 Vorstandsvorsitzender der Einstein-Stiftung Berlin.

Schliessen

Carl-Henrik Heldin ist seit 1992 Professor für Molekulare Zellbiologie an der Universität Uppsala, Schweden. Von 1986 bis 2017 war er Direktor des Ludwig Institute for Cancer Research in Uppsala. Professor Heldin ist Vorsitzender der Nobelstiftung, des Science for Life Laboratory sowie der European Molecular Biology Organization. Sein Forschungsinteresse gilt den Mechanismen der Signalübertragung durch Wachstumsregulationsfaktoren sowie ihre Normalfunktion und Rolle bei Erkrankungen. Ein wichtiges Ziel ist die Erforschung des möglichen klinischen Nutzens von Signaltransduktionsantagonisten.

Schliessen

Petra Knaus promovierte 1991 am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg und wechselte dann für ihren Postdoc-Aufenhalt bis 1996 als Research Fellow und Associate ans Whitehead Institute for Biomedical Research, USA. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland wurde sie Juniorgruppenleiterin am Biozentrum der Universität Würzburg. Dort gründete sie ihre eigene Forschungsgruppe mit dem Schwerpunkt BMP-Rezeption und Signaltransduktion. 2004 wurde sie Professorin für Biochemie – Signaltransduktion am Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität Berlin. 2010 wurde sie zur W3-Professorin für Biochemie – Signaltransduktion und Regeneration an der Freien Universität Berlin und der Charité ernannt. Hauptziel der Knaus-Gruppe ist es, die molekularen Mechanismen der BMP-Signaltransduktion zu verstehen und die gemeinsamen sowie unterschiedlichen mechanistischen Konzepte in verschiedenen Zell- und Gewebetypen zu identifizieren.

Schliessen

Bernard Meunier ist emeritierter Forschungsdirektor am Laboratoire de Chimie de Coordination du CNRS, Toulouse, sowie Distinguished Professor am Institut für Chemie der Guangdong University of Technology, Guangzhou, VR China (seit 2012). Er war Inhaber des Liliane-Bettencourt-Lehrstuhls für technologische Innovation am Collège de France, Paris (2014–2015), Präsident der Französischen Akademie der Wissenschaften (2015–2016) und Präsident des CNRS (2004–2006). Sein Hauptinteresse im Bereich der bioanorganischen und medizinischen Chemie gilt dem Design und der Entwicklung von Hybridmolekülen zur Antimalaria- bzw. Antischistosomiasis-Therapie sowie neuer Kupferchelatbildner als potenzielle therapeutische Wirkstoffe zur Bekämpfung von Alzheimer.

Schliessen

Fiona Doetsch untersucht Stammzellen im Gehirn von erwachsenen Säugetieren. Die Aufklärung der molekularen und zellulären Wege sowie deren Steuerung ermöglicht Einblicke in die Reparaturprozesse des Gehirns.

Schliessen

Das könnte Sie auch interessieren

Friedmund Neumann Preis

für biologischen, organisch-chemischen oder humanmedizinischen Grundlagenforschung

Avrion Michtison Preis der Schering Stiftung

für die beste experimentelle, klinische oder epidemiologische Forschungsarbeit auf dem Gebiet chronischer Entzündungen

Schering Preis

die beste Promotion im Fach Chemie

 

Newsletter 

Kontakt & soziale Netzwerke

Schering Stiftung

Unter den Linden 32-34
10117 Berlin

Telefon: +49 - 30 - 20 62 29 65
Email: info@scheringstiftung.de

Öffnungszeiten
Projektraum

Donnerstag bis Montag: 13-19 Uhr
Eintritt frei

Folgen Sie uns!

Folgen Sie uns auf unseren weiteren Kanälen und erfahren Sie so von den neuesten Entwicklungen!

facebook Youtube