Schering Stiftung

Ausstellung 

Solo for Ayumi, Foto mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von Esther Schipper, Berlin

Solo for Ayumi, Foto mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von Esther Schipper, Berlin
Foto: Andrea Rossetti

Solo for Ayumi, Foto mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von Esther Schipper, Berlin

Solo for Ayumi, Foto mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von Esther Schipper, Berlin
Foto: Andrea Rossetti

Solo for Ayumi, Foto mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von Esther Schipper, Berlin

Solo for Ayumi, Foto mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von Esther Schipper, Berlin
Foto: Andrea Rossetti

Solo for Ayumi, Foto mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von Esther Schipper, Berlin

Solo for Ayumi, Foto mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von Esther Schipper, Berlin
Foto: Andrea Rossetti

Solo for Ayumi, Foto mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von Esther Schipper, Berlin

Solo for Ayumi, Foto mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von Esther Schipper, Berlin
Foto: Andrea Rossetti

Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi

interpretiert von Manon Parent

Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi

interpretiert von Manon Parent

Laufzeit:

18.01. – 19.01.2020

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag jeweils von 12 Uhr bis 18 Uhr

Veranstaltungsort:

Schering Stiftung
Unter den Linden 32–34
10117 Berlin


Der Künstler Ari Benjamin Meyers und die Violinistin Ayumi Paul sind seit mehr als fünfzehn Jahren Freunde und arbeiten regelmäßig zusammen an musikbasierten Projekten. Im Jahr 2017 führten die beiden Künstler eine Korrespondenz über Pauls Leben, die den Ausgangspunkt von „Solo für Ayumi“ bildet. Aus den etwa dreißig Briefen, die sie ihm geschickt hat, wählte Meyers zwölf aus, die er beantwortete, indem er sie handschriftlich mit einer mehrteiligen Partitur beschrieb, die sowohl ein musikalisches Porträt als auch eine Abstraktion der Geigerin darstellt.

Von Juli bis August 2017 wurde „Solo for Ayumi“ in der Galerie Esther Schipper aufgeführt bzw. ausgestellt. Für die Dauer der Ausstellung war Paul permanent im Galerieraum anwesend und interpretierte Meyers‘ Interpretation ihres Lebens auf ihrer Geige. Jede von Meyers‘ Partituren bildet eine Reihe von Einzelmotiven, Teil einer größeren Komposition, die die Geigerin jeden Tag wie ein Mantra wiederholt. Neben der Performance, die den Kern der Ausstellung bildet, hat der Künstler ausgewählte Gegenstände und Artefakte von Ayumi Paul ausgestellt, immer zusammen mit den Brief-Partituren zu Dyptichen gepaart und in einer musealen Präsentation ausgestellt.

Im Projektraum der Schering Stiftung wird „Solo for Ayumi“ aufgeführt in einer neuen Interpretation durch die Geigerin Manon Parent.

Am 18. Januar 2020 findet im Anschluss an die Performance ab 18:15 Uhr eine begleitende Podiumsdiskussion zum Thema Musik, Gedächtnis und Erinnerung mit Ari Benjamin Meyers und der Neuropsychologin Daniela Sammler (Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig) statt. Der Eintritt ist frei, Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Begleitveranstaltungen 

Musik, Gedächtnis und Erinnerung

18.01.2019, 18:15 Uhr
Eine Podiumsdiskussion mit Ari Benjamin Meyers und Daniela Sammler

Publikation

Ari Benjamin Meyers über "Solo for Ayumi" 

"Solo for Ayumi" is a further step in confronting the different roles that an object might have, visually and
physically, in relationship to music, as well as ways of displaying and performing music in an exhibition. What is Ayumi actually playing: the objects, scores or a memory?

Off the Record. Artist and composer Ari Benjamin Meyers on exhibiting music, by Ari Benjamin Meyers and Pablo Larios, in: Frieze, 15. August 2017.

Partner 

In Kooperation mit Esther Schipper Berlin. Fotos und Text mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und von Esther Schipper, Berlin.

Esther Schipper

Die Sprecher*innen 

Ari Benjamin Meyers wurde 1972 in New York geboren. Er lebt und arbeitet in Berlin.
Ari Benjamin Meyers' Arbeit untersucht Strukturen und Prozesse, die die performative, soziale und ephemere Natur von Musik neu definieren. Seine Kompositionen und Performances zielen darauf ab, die Beziehung zwischen Interpret und Publikum herauszufordern,.
Er studierte Komposition und Dirigieren an der Juilliard School, der Yale University und dem Peabody Institute/Johns Hopkins University und wurde ab 2007 im Kontext der bildenden und darstellenden Kunst bekannt als Musikdirektor und Dirigent der Gruppenausstellung Il Tempo del Postino (Manchester International Festival, 2007, und Art Basel, 2009).
Ausgewählte Projekte und Einzelausstellungen sind unter anderem: Kunsthalle for Music, Witte de With, Rotterdam (2018); Changing of the Guard, Schauspielhaus Bochum (2018); Symphony 80 (with the Bavarian Radio Symphony Orchestra), Lenbachhaus, Munich (2017), An exposition, not an exhibition, Spring Workshop, Hong Kong (2017), Who’s Afraid of Sol La Ti? (Invention I), Hamburger Bahnhof, Berlin (2016), Symphony X (Installation Version), KW Institute for Contemporary Art, Berlin (2015), Untitled for Choir (Beating Time), Martin-Gropius-Bau, Berlin (2015), New Initiative for Europe, Akademie der Künste, Berlin (2014), Chamber Music (Vestibule), Berlinische Galerie, Berlin (2013-2014).

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Als Neuropsychologin und Gruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig erforscht PD Dr. Daniela Sammler, geboren 1978, die Funktionsmechanismen des Gehirns an den Schnittstellen zwischen Musik und Sprache. Satzmelodie, Songs und Harmonie gehören ebenso zu ihrem Arbeitsfeld wie die Einflüsse musikalischer Höchstform bei Profimusikern oder Hirnschädigung bei Schlaganfallpatienten auf deren motorisch-kognitive Leistungen. Forschungsaufenthalte am Hôpital de la Pitié-Salpêtrière in Paris, der Université Nord-de-France in Lille, der University of Glasgow sowie der Western Sydney University führten zu zahlreichen Publikationen in international anerkannten Fachzeitschriften, die ihr umfangreiches Repertoire auf dem Gebiet der Musik- und Sprachkognition dokumentieren. Ihre Dissertation zur vergleichenden Neuroanatomie der Musik- und Sprachverarbeitung bei Patienten mit Hirnläsion oder pharmakoresistenter Epilepsie wurde 2009 mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft für herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet. In ihrer Habilitation an der Universität Leipzig, die sie im Januar 2018 abschloss, untersucht sie neuronale Grundlagen von Intonation in Sprache und Musik.

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Kontakt & soziale Netzwerke

Schering Stiftung

Unter den Linden 32-34
10117 Berlin

Telefon: +49 - 30 - 20 62 29 65
Email: info@scheringstiftung.de

Öffnungszeiten
Projektraum

Donnerstag bis Montag: 13-19 Uhr
Eintritt frei

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