Schering Stiftung

Ausstellung 

Otavio Schipper & Sergio Krakowski: SMOKING MIRROR, Ausstellungsansicht Schering Stiftung.

Otavio Schipper & Sergio Krakowski: SMOKING MIRROR, Ausstellungsansicht Schering Stiftung.
Foto: Nick Ash, © the artists

Otavio Schipper & Sergio Krakowski: SMOKING MIRROR, Ausstellungsansicht Schering Stiftung.

Otavio Schipper & Sergio Krakowski: SMOKING MIRROR, Ausstellungsansicht Schering Stiftung.
Foto: Nick Ash, © the artists

Otavio Schipper & Sergio Krakowski: SMOKING MIRROR, Ausstellungsansicht Schering Stiftung.

Otavio Schipper & Sergio Krakowski: SMOKING MIRROR, Ausstellungsansicht Schering Stiftung.
Foto: Nick Ash, © the artists

Otavio Schipper & Sergio Krakowski

SMOKING MIRROR

Otavio Schipper & Sergio Krakowski

SMOKING MIRROR

Laufzeit:

13.11.2015 – 23.06.2016

Ausstellungseröffnung:

Donnerstag, 12. November 2015, 19–21 Uhr

Öffnungszeiten:

Täglich (außer Di und So) 12–19 Uhr

Veranstaltungsort:

Schering Stiftung
Unter den Linden 32-34
10117 Berlin

Mehr Informationen zu MIRROR IMAGES – Spiegelbilder in Kunst und Medizin im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité hier.


Otavio Schipper beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema der Propriozeption: der Körperwahrnehmung und dem Verhältnis zwischen Körper und Raum. Inspiriert vom englischen Mathematiker, Astronomen, Astrologen und Mystiker John Dee (1527–1608) und seiner Sammlung von optischen Kultobjekten erschaffen Otavio Schipper und Sergio Krakowski mit SMOKING MIRROR einen Ort, der mit außergewöhnlichen Spiegelobjekten sowie aufeinander abgestimmten Licht- und Toneffekten einen Zustand der veränderten Wahrnehmung ähnlich einer hypnotischen Trance hervorrufen soll. So erforschen Schipper und Krakowski in SMOKING MIRROR den Zusammenhang zwischen geistiger Aktivität und dem kognitiven Bewusstsein des eigenen Körpers im Raum. In der Ausstellung wird u. a. ein sogenannter Black Mirror zu sehen sein, der dem aztekischen (mexikanischen) Obsidianspiegel nachempfunden ist. Dieser Spiegel spielte als Kultobjekt in der Geschichte Mexikos eine wichtige Rolle: Tezcatlipoca, oder „Rauchender Spiegel“, war der aztekische Gott der Nacht und Materie und hatte für Herrscher, Krieger und Magier eine große Bedeutung.

SMOKING MIRROR ist Teil der von Alessandra Pace kuratierten Ausstellung MIRROR IMAGES – Spiegelbilder in Kunst und Medizin, die zeitgleich am Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité zu sehen ist. Sie zeigt künstlerische Arbeiten sowie wissenschaftliche Experimente und Objekte, die sich mit der Art und Weise auseinandersetzen, wie wir unseren eigenen Körper im Raum wahrnehmen.

Die für den Projektraum der Schering Stiftung entwickelte Installation SMOKING MIRROR ist die erste deutsche Einzelausstellung des Künstlers Otavio Schipper (*1979, lebt in Rio de Janeiro, Brasilien) in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Sergio Krakowski (*1979, lebt in New York City, USA).

Mit freundlicher Unterstützung durch die Junge Akademie der Akademie der Künste, Berlin – Otavio Schipper ist Berlin-Stipendiat 2015.
Die Künstler danken Harvestworks Laboratory und Cyro Baptista für die Unterstützung bei der Aufnahme des Audiomaterials, das in dieser Arbeit präsentiert wird.

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Körperliches Ich-Bewusstsein 

Gehirn, Bewusstsein und künstlerische Erfahrung 

Vortrag — 18.03.2016

Im Zusammenhang mit der Ausstellung MIRROR IMAGES spricht der Schweizer Neurowissenschaftler Prof. Dr. Olaf Blanke zum Thema „Körperliches Ich-Bewusstsein“.

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Veranstaltung — 20.01.2016

Im Zusammenhang mit der Ausstellung SMOKING MIRROR spricht Prof. Dr. John-Dylan Haynes zum Thema „Gehirn, Bewusstsein und künstlerische Erfahrung“.

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Galerie

Otavio Schipper/Sergio Krakowski

Ausstellungseröffnung SMOKING MIRROR und MIRROR IMAGES am 12. November 2015

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Kurzbiographie 

Durch die Inszenierung von Readymades wie etwa antike Telegrafenapparate, Stimmgabeln, Brillen, Aufzugskabinen und Strommasten verbindet Otavio Schipper in seinen Arbeiten physische Welten der Vergangenheit mit mentalen Landschaften der Gegenwart. Die Sphären der Fantasie werden in Installationen gegenwärtig, die sich mit der Wahrnehmung der Zeit und dem kulturellen Gedächtnis der Objekte beschäftigen und somit die Frage nach den Grenzen zwischen Fiktion und Wahrheit aufwerfen. In Schippers Installationen erfährt der Besucher oft eine Bandbreite von Gefühlen, von Erkenntnis bis hin zu Nostalgie. Mithilfe von Elementen, die den exakten Wissenschaften und Technologien verschiedener Epochen entlehnt sind, wird der Zuschauer in Bereiche geführt, die man eher mit Traumzuständen und Fantastereien assoziiert als mit einer systematischen Organisation des Wissens in Form von überprüfbaren Erklärungen und Prognosen bezüglich des Universums.

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Sergio Krakowski verbindet in seinen Arbeiten die Sensibilität eines Musikers mit dem angewandten Wissen eines Mathematikers. In seiner Dissertation im Bereich Computermusik (2009) ging es um Percussion-Instrumente, die Videos in Gang setzen, Effekte steuern und so einen Echtzeitdialog zwischen Perkussionist und Computer entstehen lassen. Talking Drums wurde u.a. im Guggenheim Museum in Bilbao, The Stone (als Gast von Cyro Baptista), Drom und (Le) Poisson Rouge, alle New York City, und Circo Voador, Rio de Janeiro, aufgeführt. In Regards dans les espaces de dimension 3, einem an der Université Paris 13 vorgestelltem Gruppenprojekt, wurden mithilfe streng mathematischer Modelle neue Formen der Klangwahrnehmung geschaffen.

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Kontakt & soziale Netzwerke

Schering Stiftung

Unter den Linden 32-34
10117 Berlin

Telefon: +49 - 30 - 20 62 29 65
Email: info@scheringstiftung.de

Öffnungszeiten
Projektraum

Donnerstag bis Montag: 13-19 Uhr
Eintritt frei

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