Schering Stiftung

Werk 

Fiene Scharp

„Ohne Titel“ (2013)

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Fiene Scharp, "Ohne Titel", 2013, weiße Haare, Tinte, Klebenband auf grauem Papier, 64 x 54 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026Fiene Scharp, “Untitled," 2013, white hair, ink, adhesive tape on gray paper, 64 x 54 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Fiene Scharp, "Ohne Titel", 2013, weiße Haare, Tinte, Klebenband auf grauem Papier, 64 x 54 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026Fiene Scharp, “Untitled," 2013, white hair, ink, adhesive tape on gray paper, 64 x 54 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Foto: Staatliche Museen zu Berlin - Kupferstichkabinett, Fotograf: Dietmar Katz

Fiene Scharp, "Ohne Titel", 2013, schwarze Haare, Grafit, Klebenband auf schwarzem Papier, 64 x 54 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026Fiene Scharp, “Untitled," 2013, black hair, graphite, adhesive tape on black paper, 64 x 54 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Fiene Scharp, "Ohne Titel", 2013, schwarze Haare, Grafit, Klebenband auf schwarzem Papier, 64 x 54 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026Fiene Scharp, “Untitled," 2013, black hair, graphite, adhesive tape on black paper, 64 x 54 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Foto: Staatliche Museen zu Berlin - Kupferstichkabinett, Fotograf: Dietmar Katz

 

In den drei unbetitelten Arbeiten von Fiene Scharp aus dem Jahr 2013, die sich in der Sammlung Schering Stiftung befinden, zeichnet die Künstlerin systematische Raster, die sie durch ungewöhnliche Materialien wie beispielsweise Pferdehaar variiert. Die Haare stehen leicht vom Papier ab, reagieren auf Luftfeuchtigkeit und Licht und geraten dabei subtil in Bewegung. Auf diese Weise wird die Strenge des Rasters aufgebrochen.

In anderen Arbeiten der Sammlung experimentiert Scharp mit Papierschnitten und verwandelt mithilfe winziger Einschnitte die Oberfläche des Papiers in feine Reliefs.

Scharps Werke verbinden die Klarheit der Formensprache des künstlerischen Minimalismus, die mit einfachen, wiederholten Formen arbeitet, mit den optischen Effekten der Op-Art, die mit geometrischen Mustern und Kontrasten spielt, um visuelle Täuschungen hervorzurufen. Scharp nutzt in diesem Sinne das Raster als Struktur und löst es zugleich auf, indem sie Ordnung und Zufall in ihren Werken gleichermaßen austariert.

 

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