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Wissenschaftspreis 

Schering Young Investigator Award

für herausragende Grundlagenforschung von jungen Wissenschaftler*innen

Schering Young Investigator Award

für herausragende Grundlagenforschung von jungen Wissenschaftler*innen

Die Nominierungsfrist für den Schering Young Investigator Award 2026 läuft vom 08.12.2025 – 16.02.2026. Das Nominierungsformular finden Sie unten.

Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Lucia Miarka
Projektmanagement
miarka@scheringstiftung.de
030-20 62 29 67


Mit dem Schering Young Investigator Award zeichnet die Schering Stiftung jährlich Wissenschaftler*innen aus, die herausragende Leistungen in der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften erbracht haben. Der Preis richtet sich an Nachwuchswissenschaftler, die ihre Dissertation abgeschlossen und bereits ein ausgeprägtes wissenschaftliches Profil entwickelt haben. Er soll sie dabei unterstützen, ihre Forschungskarriere voranzutreiben und sich in der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu etablieren. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Der Schering Young Investigator Award ersetzt den von 2012 bis 2024 vergebenen Friedmund Neumann Preis und bringt folgende Neuerungen: Er erweitert sein Spektrum um zusätzliche Felder der Naturwissenschaften und führt Eigenbewerbungen sowie standardisierte Empfehlungsschreiben ein, um eine größere Transparenz zu gewährleisten und die Vielfalt der Kandidat*innen zu fördern. Diese Änderungen markieren eine Weiterentwicklung in der Vergabepraxis und zielen darauf ab, Stereotypen entgegenzuwirken und Chancengleichheit zu verbessern.

Call for Applications 

Call for Nominations
Schering Young Investigator Award 2026

Bewerbungen für den Schering Young Investigator Award 2026 können bis zum 16. Februar 2026 eingereicht werden.

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Preisträger*innen im Portrait 

Agnes Toth-Petroczy

2025
Der Schering Young Investigator Award wird 2025 erstmalig vergeben. Ausgezeichnet wird die Biochemikerin und Bioinformatikerin Dr. Agnes Toth-Petroczy.

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Jury für den Schering Young Investigator Award 

Prof. Dr. Alexander Bartelt

Else Kröner Fresenius Professor

Lehrstuhl für Translationale Ernährungsmedizin, Technische Universität München

Alexander Bartelt (*1982) beschäftigt sich mit der molekularen Biologie des Stoffwechsels und wie er bei Adipositas, Fettleber, Diabetes und kardiovaskulären Erkrankungen aus den Fugen gerät. Er hat wichtige Erkenntnisse zur molekularen Funktionsweise des Fettstoffwechsels, der Fettzellen und deren Interaktion mit dem Immunsystem erarbeitet. Er trägt durch seine Arbeiten zu Ernährung, Energiestoffwechsel und Thermogenese zur Aufklärung der Frage bei, wie Zu- and Abnehmen auf zellulärer Ebene reguliert werden. Seine Arbeiten stellen die metabolische Adaptation an Stressfaktoren ins Zentrum der Pathogenese komplexer kardiometabolischer Erkrankungen.

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Nadine Biedenkopf ist Arbeitsgruppenleiterin am Institut für Virologie der Philipps Universität Marburg. Sie forscht im Bereich der Infektionsbiologie und Virologie zu hochpathogenen Viren, Filoviren und Ebola- und Marburgvirus.

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Friedhelm von Blanckenburgs Disziplin ist die Geochemie der Erdoberfläche, insbesondere die Isotopengeochemie und Massenspektrometrie.

In früheren Arbeiten hat er sich mit der Entschlüsselung der Prozesse im Erdinneren befasst, wie der Bestimmung der Herkunft granitischer Gesteine in Kollisiongebirgen. Dies führte ihn zu der sogenannten „Slab Breakoff“ Hypothese. Im Anschluss wendete er isotopengeochemische Methoden auf Ozeansedimente an, um den Eintrag von Erosionprodukten in die Ozeane zu bestimmen.

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Markus List promovierte 2015 an der Universität Süddänemark und arbeitete zwei Jahre lang als Postdoktorand am Max-Planck-Institut für Informatik. Im Jahr 2018 gründete er eine Forschungsgruppe an der School of Life Sciences an der Technischen Universität München, wo er 2023 zum Assistenzprofessor ernannt wurde.

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Volker Siffrin ist ein Neurologe und Forschungsgruppenleiter, der derzeit als Oberarzt an der Klinik für Neurologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin und am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin tätig ist. Er promovierte am Deutschen Rheumaforschungszentrum Berlin und absolvierte seine medizinische Ausbildung an den Universitäten Marburg, Aberdeen und Berlin. 2010 erlangte er die Facharztanerkennung für Neurologie und habilitierte sich 2015. Seine Forschung konzentriert sich auf chronische Entzündungen, Autoimmunerkrankungen und neurodegenerative Prozesse, wobei er modernste Technologien wie die Zwei-Photonen-Laser-Scanning-Mikroskopie und humane in vitro Kulturmodelle einsetzt.

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Tatiana Korotkova studierte Physiologie in Moskau und promovierte in Düsseldorf. Nach Postdoc-Aufenthalten in Heidelberg und Berlin wurde sie Gruppenleiterin am FMP und Leiterin der Neurocircuit Research Group am MPI für Stoffwechselforschung. Heute ist sie Direktorin am Zentrum für Physiologie des Kölner Exzellenzclusters "Cologne Excellence Cluster on Aging and Aging-Associated Diseases ".

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