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Preisträger*in 

Can Aztekin

Can Aztekin
Foto: Max Planck Institute for Biology Tübingen

Can Aztekin

Schering Young Investigator Award 2026

Can Aztekin
Foto: Max Planck Institute for Biology Tübingen

Can Aztekin

Schering Young Investigator Award 2026


Der Schering Young Investigator Award wird in diesem Jahr an Dr. Can Aztekin verliehen, Gruppenleiter am Friedrich-Mischer-Labor der Max-Planck-Gesellschaft in Tübingen. Der Wissenschaftler wird für seine bedeutenden Arbeiten auf dem Gebiet der Regenerationsbiologie ausgezeichnet.

Dr. Aztekin erforscht, warum Säugetiere, anders als z.B. manche Frösche – keine Gliedmaßen neu bilden können. Er entdeckte, dass das dafür nötige Zellpotenzial durchaus im Säugetiergenom schlummert, aber durch atmosphärischen Sauerstoff blockiert wird. Seine Arbeit ebnet den Weg für künftige Regenerationstherapien.

Dr. Can Aztekin ist Gruppenleiter am Friedrich-Miescher-Labor der Max-Planck-Gesellschaft in Tübingen und gilt als eine der vielversprechendsten jungen Stimmen der Regenerationsbiologie. Aufgewachsen in der Türkei, absolvierte er sein Studium mit Auszeichnung, bevor er an der Universität Cambridge bei Nobelpreisträger Sir John Gurdon promovierte – eine Zusammenarbeit, die ihn wissenschaftlich prägte und international sichtbar machte. Bereits seine Doktorarbeit führte zu einer Veröffentlichung im renommierten Fachjournal Science. 2021 gründete er an der EPFL in Lausanne seine eigene Forschungsgruppe – direkt nach der Promotion, ohne klassische Postdoc-Phase. Diese Ausnahmestellung unterstreicht sein außergewöhnliches Potenzial. Aztekin wurde durch das Branco Weiss Fellowship sowie einen ERC Starting Grant gefördert und erhielt zuletzt den Rising Star Award der International Society for Regenerative Biology.

Preisverleihung 2026 

Preisverleihung — 17.11.2026

Die Schering Stiftung verleiht Henrik Kaessmann den Ernst Schering Preis. Can Aztekin erhält den Schering Young Investigator Award.

Materialien 

Lebenslauf

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Jury 

Friedhelm von Blanckenburgs Disziplin ist die Geochemie der Erdoberfläche, insbesondere die Isotopengeochemie und Massenspektrometrie.

In früheren Arbeiten hat er sich mit der Entschlüsselung der Prozesse im Erdinneren befasst, wie der Bestimmung der Herkunft granitischer Gesteine in Kollisiongebirgen. Dies führte ihn zu der sogenannten „Slab Breakoff“ Hypothese. Im Anschluss wendete er isotopengeochemische Methoden auf Ozeansedimente an, um den Eintrag von Erosionprodukten in die Ozeane zu bestimmen.

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Prof. Dr. Alexander Bartelt

Else Kröner Fresenius Professor

Lehrstuhl für Translationale Ernährungsmedizin, Technische Universität München

Alexander Bartelt (*1982) beschäftigt sich mit der molekularen Biologie des Stoffwechsels und wie er bei Adipositas, Fettleber, Diabetes und kardiovaskulären Erkrankungen aus den Fugen gerät. Er hat wichtige Erkenntnisse zur molekularen Funktionsweise des Fettstoffwechsels, der Fettzellen und deren Interaktion mit dem Immunsystem erarbeitet. Er trägt durch seine Arbeiten zu Ernährung, Energiestoffwechsel und Thermogenese zur Aufklärung der Frage bei, wie Zu- and Abnehmen auf zellulärer Ebene reguliert werden. Seine Arbeiten stellen die metabolische Adaptation an Stressfaktoren ins Zentrum der Pathogenese komplexer kardiometabolischer Erkrankungen.

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Markus List promovierte 2015 an der Universität Süddänemark und arbeitete zwei Jahre lang als Postdoktorand am Max-Planck-Institut für Informatik. Im Jahr 2018 gründete er eine Forschungsgruppe an der School of Life Sciences an der Technischen Universität München, wo er 2023 zum Assistenzprofessor ernannt wurde.

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Nadine Biedenkopf ist Arbeitsgruppenleiterin am Institut für Virologie der Philipps Universität Marburg. Sie forscht im Bereich der Infektionsbiologie und Virologie zu hochpathogenen Viren, Filoviren und Ebola- und Marburgvirus.

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Tatiana Korotkova studierte Physiologie in Moskau und promovierte in Düsseldorf. Nach Postdoc-Aufenthalten in Heidelberg und Berlin wurde sie Gruppenleiterin am FMP und Leiterin der Neurocircuit Research Group am MPI für Stoffwechselforschung. Heute ist sie Direktorin am Zentrum für Physiologie des Kölner Exzellenzclusters "Cologne Excellence Cluster on Aging and Aging-Associated Diseases ".

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Prof. Dr. Maja Köhn ist Schlegel-Professorin für Molekulare Zellbiologie an der Universität Bonn und Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Zellbiologie. Sie erforscht Phosphatasen – Proteine, die wichtige Rollen in zellulären Signalwegen spielen und mit Erkrankungen wie Krebs oder Herzmuskelschwäche in Verbindung stehen. Ihre Arbeit verbindet chemische Methoden mit Zellbiologie.

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30.09.2025

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