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Gehört die Zukunft dem künstlichen Leben? – Die Versprechen der Xenobiologie

Science und Society Sessions 2016

Gehört die Zukunft dem künstlichen Leben? – Die Versprechen der Xenobiologie

Science und Society Sessions 2016

Die synthetische Biologie wird als ein aufregendes neues Fachgebiet gefeiert, das uns tiefere Einblicke in das „Funktionieren“ lebender Systeme ermöglicht. Dazu nehmen Forscher weitreichende Manipulationen an der DNA von Organismen vor. Heutzutage erscheint es sogar möglich, längst ausgestorbene Arten wie das Wollhaarmammut mithilfe von rekonstruierten DNA-Proben wieder zum Leben zu erwecken. Die Xenobiologen gehen sogar noch weiter: Ihr Ziel ist es, künstliches Leben nicht aus natürlicher DNA, sondern aus synthetischen Chemikalien zu erschaffen. Derartige neue Möglichkeiten der Biologie versprechen bahnbrechende Lösungen für drängende globale Probleme, werfen aber auch eine Reihe von Fragen auf: Welche Auswirkungen haben sie für Umwelt und Gesellschaft, und wie verändern sie unsere Vorstellungen und unser Denken über die Biodiversität, die Evolution und das Leben an sich? Am 25. Mai 2016 versammelt eine interdisziplinäre Science & Society Session an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) renommierte Experten der Xenobiologie und Wissenschaftsphilosophie, um diese und andere Fragen rund um das durch Menschen geschaffene Leben zu diskutieren.

Die Veranstaltung ist öffentlich und findet im Rahmen des Xenobiologie-Kongresses XB2 (24.-26. Mai 2016, BBAW) statt. Die Schering Stiftung unterstützt die Veranstaltung im Rahmen ihres Förderprogramms Science & Society Sessions, da sie den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft hinsichtlich möglicher Anwendungen der Xenobiologie fördert.

Anlässlich der Science & Society Session wird die Schering Stiftung ihre Publikation „Evolution in Menschenhand. Synthetische Biologie aus Labor und Atelier“ vorstellen.

Science & Society Session
Gehört die Zukunft dem künstlichen Leben? – Die Versprechen der Xenobiologie

25. Mai 2016, 18:00 bis 19:30 Uhr

Einführung: Bernd Müller-Röber, Universität Potsdam
Gäste: Philippe Marlière, Philipp Holliger, Heiner Fangerau und Markus Schmidt
Moderation: Kai Kupferschmidt, Wissenschaftsjournalist

Auf Englisch | Eintritt frei | Anmeldung nicht erforderlich
Organisiert von XB2‚ der IAG Gentechnologiebericht und dem Projekt „Leibniz: Vision als Aufgabe“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Bei Rückfragen wenden Sie sich gern an die IAG Gentechnologiebericht.

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