Schering Stiftung

Projekt 

Khata Maysternya

Khata Maysternya
Foto: Khata Maysternya

Khata Maysternya

Khata Maysternya
Foto: Khata Maysternya

Khata Maysternya

Khata Maysternya
Foto: Khata Maysternya

Künstlerresidenz in der Ukraine

Insha Osvita

Künstlerresidenz in der Ukraine

Insha Osvita

Termin:

01.08.2025 – 30.04.2026


Die Residenz Khata-Maysternya gehört zur ukrainischen NGO Insha Osvita, die seit mehreren Jahren zeitgenössische Kunst fördert. Insha Osvita entwickelt seit 2008 Bildungsprogramme in der Ukraine, die Kultur und Kunst als Formen des kollektiven Lernens einsetzt und neue Räume des Lernens schafft. Die Residenz Khata-Maysternya wurde 2014 von einer Gruppe von Künstler*innen gegründet, die im Zuge des russischen Einmarsches die Halbinsel Krim verlassen haben. Sie liegt auf 600 Metern in den ukrainischen Karpaten unterhalb des Sokilsky-Kamms. Die dort arbeitenden Künstler*innen setzen sich vielfältig mit der Natur auseinander. Das Haus selbst bietet einen Ort zum Leben und Arbeiten für bis zu zwanzig Künstler*innen.

Bereits seit 2023 besuchen auch Künstler*innen aus dem Ausland die Residenz im Rahmen von Austauschprogrammen. Die umliegende Landschaft mit Bergen und Wäldern wird zu einem integralen Bestandteil der Residenz und bietet sowohl Einsamkeit als auch Inspiration. Die Künstler*innen sind eingeladen, Khata-Maysternya als Labor für ihre Ideen zu nutzen. Khata-Maysternya ist zwar abgelegen, aber nicht völlig isoliert. Iwano-Frankiwsk mit seiner Kunstszene und dem Projektraum Asortymentna kimnata sind gut erreichbar. Alona Karavai, die Kuratorin und Mitgründerin der Initiative, ist auch im Vorstand von MitOst e. V. und prägt den kulturellen Austausch zwischen der Ukraine und Berlin seit Jahren. Die Verbindung zur JUNGEN AKADEMIE ist über das Ukrainische Institut in Berlin entstanden, mit dem die Akademie der Künste, Berlin seit einigen Jahren zusammenarbeitet.

Weiterlesen

Residenzkünstlerinnen und Leitung Künstlerresidenz 

Dariia (Dasha) Chechushkova machte ihren Abschluss an der Mitrofan Grekov School of Art in Odessa (2014-18) und studierte Kunsttheorie an der Nationalen Kunstakademie in Kyiv (2018-23). Nach dem Angriffskrieg auf die Ukraine war sie gezwungen, nach Lviv zu ziehen. Sie beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Praxis mit der Transformation von Ideen und Konzepten in neue Formen und schafft „total-installative“ Räume, die inspiriert sind von ihren Tagebuch-Skizzenbüchern mit Zeichnungen über moderne Folklore. Weiterhin arbeitet sie mit einer Vielzahl von Medien, darunter Fotografie, Video, Zeichnung, Malerei, Poesie, Stickerei und Happenings.  Ihre Arbeiten handeln häufig von der Art und Weise, wie Individuen mit ihrer Umgebung interagieren und wie sich diese „Harmonie“ mit den jeweiligen (Lebens-) Umständen verändert. Zu ihren aktuellen Interessensschwerpunkten gehören Erinnerung, Denkmäler, Nachahmung (Mimesis) und die Bedeutung von Tradition. Sie lebt in Odessa und Lviv, Ukraine.

Schliessen

Sophie Seita ist Künstlerin und Forscherin. Sie untersucht Materialität, Gestik, und das spekulative Potential von Archiven. Sie stellt ihre medienübergreifenden Arbeiten international aus, veröffentlicht Künstlerbücher, macht Textilarbeiten und graphische Notationen und leitet experimentelle Workshops zum Thema Stimme, Berührung, Übersetzung und queere Performance. Sie lehrt am Goldsmiths College der University of London. Gemeinsam mit Naomi Woo leitet sie die Hildegard von Bingen Society for Gardening Companions, ein feministischer und queerer Gartenverein, inspiriert von der deutschen Äbtissin Hildegard von Bingen (ca. 1098-1179). Die Zusammenarbeit erfolgt in Form eines gemeinschaftlichen spekulativen Kunst- und Forschungsprojekts mit Schwerpunkt auf der Dekolonisierung und Queering der Geschichte des Gärtnerns. Bisher hat der Verein eine Einzelausstellung im Mimosa House präsentiert, ein Zine namens The Minutes entwickelt, und verschiedene Aufführungen, Rituale und Workshops erarbeitet, die im Nottingham Contemporary, Grand Union, dem Cockpit Theatre, dem Centre for Art and Ecology (Goldsmiths) und Ruta del Castor (Mexiko-Stadt) gezeigt wurden.

Schliessen

Alona Karavai ist Kuratorin und Essayistin sowie Mitbegründerin des Projektraums Asortymentna Kimnata, des Residenzhauses Khata-Maysternya und des Kunstmediums Post Impeza. Sie arbeitete im Zentrum für zeitgenössische Kunst IZOLYATSIA, als es noch in Donezk ansässig war. Im Jahr 2023 wurde sie mit dem Kairos-Preis für Kulturschaffende ausgezeichnet und 2025 in die erste Kohorte der Socially Engaged Arts Fellows aufgenommen. Ihre Arbeit befasst sich mit Themen wie Peripherie(n), Abwesenheit und Vitalität.

Schliessen

Newsletter 

Kontakt & soziale Netzwerke

Schering Stiftung

Unter den Linden 32-34
10117 Berlin

Telefon: +49.30.20 62 29 65
Email: info@scheringstiftung.de

Öffnungszeiten
Projektraum

Donnerstag bis Freitag: 14-20 Uhr
Samstag und Sonntag: 12-20 Uhr
Eintritt frei

Folgen Sie uns!

Folgen Sie uns auf unseren weiteren Kanälen und erfahren Sie so von den neuesten Entwicklungen!

facebook Youtube Instagram