Schering Stiftung

Ausstellung 


Smeller von Wolfgang Georgsdorf

Smeller von Wolfgang Georgsdorf
Foto: Otto Saxinger

Smeller von Wolfgang Georgsdorf

Smeller von Wolfgang Georgsdorf
Foto: © Wolfgang Georgsdorf

Smeller von Wolfgang Georgsdorf

Smeller von Wolfgang Georgsdorf
Foto: © Wolfgang Georgsdorf

Osmodrama Festival Berlin

Erstes Festival für Geruchskunst

Osmodrama Festival Berlin

Erstes Festival für Geruchskunst

Laufzeit:

15.07. – 18.09.2016

Ausstellungseröffnung:

Freitag, 15. Juli 2016, 19:30–21:30 Uhr

Öffnungszeiten:

jeweils donnerstags und freitags 12–20 Uhr
jeweils samstags und sonntags 14–22 Uhr

Veranstaltungsort:

St. Johannes-Evangelist-Kirche in Berlin-Mitte
Auguststraße 90
10117 Berlin

Karten 12–16 Euro, erm. 8–12 Euro

Online Tickets

Weiteres Programm
Detaillierte Informationen unter http://www.osmodrama.com


Unter dem Titel „Osmodrama“ findet, gemeinsam mit dem Radialsystem V und in Kooperation mit dem Internationalen Literaturfestival Berlin, in der St. Johannes-Evangelist-Kirche in Berlin-Mitte das erste Festival für Geruchskunst statt. Wolfgang Georgsdorf, Erfinder der elektronischen Geruchsorgel „Smeller 2.0“, entwickelt für das Festival gemeinsam mit renommierten KünstlerInnen wie Edgar Reitz, Omer Fast und Eva Mattes Weltpremieren und neue Formate in Form von Geruchskompositionen, die allein oder in Verbindung mit Klang, Musik, Film und Literatur ein völlig neues Kunsterlebnis bieten.

In einer neunwöchigen Veranstaltungsreihe verbindet das Festival Osmodrama die Formate Labor, Lesung, Performance, Konzert und Ausstellung. Die Besucher können die vorgestellten Filme, Bücher und Kunstwerke nicht nur sehen, erleben und hören, sie können durch die Geruchsorgel die jeweiligen Szenen und Stimmungen auch riechen.

Im Rahmen des Osmodrama Festivals zeigt etwa Regisseur Edgar Reitz seinen monumentalen Film „Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht“ erstmals in Verknüpfung mit szenensynchronen Geruchssequenzen. Die zum Film komponierten Gerüche werden die sinnliche Erfahrung der Erzählung erweitern. Die preisgekrönte Arbeit des Videokünstlers Omer Fast über die Heimkehr eines Afghanistan-Soldaten, die 2012 auf der dOCUMENTA (13) präsentiert wurde, ist erstmals in einer experimentellen Synchronisation mit Gerüchen zu erleben. Schauspielerin Eva Mattes liest aus Werken der Autoren Nikola Madzirov und Julia Kissina im Rahmen des Internationalen Literaturfestival Berlin. Während der Lesung können die Besucher auch in die Geruchswelten der Werke eintauchen. Und der „King of Sampling“, der amerikanische Sound Artist Carl Stone, führt gemeinsam mit Wolfgang Georgsdorf in einer Performance elektroakustische und olfaktorische Livekompositionen auf.

Das dafür erforderliche Instrument – Smeller 2.0 – ist eine elektronisch gesteuerte Geruchsorgel. Entwickelt wurde sie als funktionales Kunstwerk vom österreichischen Medienkünstler Wolfgang Georgsdorf in Zusammenarbeit mit Experten u. a. aus Parfümistik, Olfaktorik, Klimatechnik, Mechatronik und Informatik. 2012 wurde die Geruchsorgel im OK-Centrum für Gegenwartskunst in Linz gebaut und erstmals ausgestellt. Das 1,6 Tonnen schwere Instrument verfügt über 64 Geruchskanäle, mit denen über kontrollierte Luftströmung vorgemischte Gerüche in den Raum eingespeist werden. Zeitbasierte Geruchskompositionen eröffnen so bislang unbekannte Möglichkeiten des Ausdrucks in Kunst, Kultur und Kommunikation, weshalb die Schering Stiftung das Projekt mit Begeisterung unterstützt.

Osmodrama: Erstes Festival für Geruchskunst

Eröffnung: 15. Juli 2016, 19.30 Uhr

Vorstellung der Geruchsorgel Smeller 2.0

Uraufführung „Autocomplete“ – Synosmie von Wolfgang Georgsdorf

Diskussion: Eine Sprache des Geruchs

Mit: Prof. Dr. Dr. Hanns Hatt (Geruchsforscher), Wolfgang Georgsdorf (Entwickler von „Smeller 2.0“ und Geruchskomponist), Eva Mattes (Schauspielerin), Geza Schön (Parfümeur) und Edgar Reitz (Regisseur und Autor)

Eine Veranstaltung von Osmodrama und RADIALSYSTEM V in Kooperation mit Kultur Büro Elisabeth und dem Internationalen Literaturfestival Berlin. Ermöglicht durch die Schering Stiftung.

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