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Workshop 

projekt bauhaus: Brave New Alps & Jesko Feuer mit Öffentliche Gestaltungsberatung, „Parata“ in Rovereto, Italien

projekt bauhaus: Brave New Alps & Jesko Feuer mit Öffentliche Gestaltungsberatung, „Parata“ in Rovereto, Italien
Foto: Brave New Alps & Jesko Feuer / Öffentliche Gestaltungsberatung

projekt bauhaus: Brave New Alps & Jesko Feuer mit Öffentliche Gestaltungsberatung, „Parata“ in Rovereto, Italien

projekt bauhaus: Brave New Alps & Jesko Feuer mit Öffentliche Gestaltungsberatung, „Parata“ in Rovereto, Italien
Foto: Brave New Alps & Jesko Feuer / Öffentliche Gestaltungsberatung

projekt bauhaus: Brave New Alps & Jesko Feuer mit Öffentliche Gestaltungsberatung, „Parata“ in Rovereto, Italien

projekt bauhaus: Brave New Alps & Jesko Feuer mit Öffentliche Gestaltungsberatung, „Parata“ in Rovereto, Italien
Foto: Brave New Alps & Jesko Feuer / Öffentliche Gestaltungsberatung

projekt bauhaus: Morehshin Allahyari, „Aisha“, 2018

projekt bauhaus: Morehshin Allahyari, „Aisha“, 2018
Foto: Morehshin Allahyari

Werkstatt Technik-Fortschritt

projekt bauhaus

Werkstatt Technik-Fortschritt

projekt bauhaus

Termin:

30.08. – 02.09.2018

Veranstaltungsort:

Floating University Berlin (FUB), Regenwasserbecken des Tempelhofer Feldes
Lilienthalstraße
10965 Berlin

Die Werkstatt findet überwiegend in englischer Sprache statt und ist
jeweils ab 14 Uhr für das Publikum geöffnet.

Weitere Informationen unter: https://www.projekt-bauhaus.de/

Anmeldungen zum Workshop unter: info@projekt-bauhaus.de


Das Bauhaus war mit seiner Werkstattstruktur eine Antwort auf die praktischen Herausforderungen, mit denen die Gestaltung angesichts der fortschreitenden Industrialisierung und Technisierung Anfang des 20. Jahrhunderts konfrontiert war. Das „projekt bauhaus“ greift aktuell das Format der Werkstatt auf: Im Rahmen eines viertägigen Workshops entwickeln Teams Positionen zur Frage des Fortschritts heute. Die Werkstatt findet vom 30.08. – 02.09.2018 in der von raumlaborberlin gestalteten Floating University am Tempelhofer Feld statt.

Das Bauhaus befasste sich mit der Gestaltung des Übergangs von der handwerklichen zur fordistischen Produktionsweise. Heute erleben wir die Entfaltung eines „Zweiten Maschinenzeitalters“ (Martin Pawley), den Abschluss des Übergangs vom Analogen zum Digitalen, vom Physischen zum Virtuellen, von Konsum zu Koproduktion.

Die klassische Avantgarde glaubte an den Fortschritt, an eine bessere Zukunft, an Verbesserung durch Erneuerung. Heutige „Utopien“ verfolgen mehr und mehr Ambitionen der Verlangsamung, Entschleunigung (slow food, urban gardening usw.) und der Bewahrung (2-Grad-Ziel der Klimapolitik, Umweltschutz, Naturschutz, Kulturschutz). Während der sich zunehmend beschleunigende kapitalistische Wandel oft genug als problematisch erfahren wird, zielt eine – tendenziell konservative – Kritik auf dessen Negation oder Verweigerung. Sind heute die Fronten noch so eindeutig, dass Fortschritt emanzipativ wirkt und Bewahrung reaktionär? Oder ist es umgekehrt?

Technologie und Finanzialisierung erzeugen geopolitische Neuordnungen, verschieben ideologische Narrative und transformieren gesellschaftliche Systeme. Die Weiterentwicklung von Wissenschaft und Technik entfaltet dabei aber nur bedingt einen gesellschaftlich sozialen Fortschritt. So muss die Frage gestellt werden, ob die aktuelle politisch-ideologische Rückwärtsorientierung trotz – oder aufgrund – des Fortschritts der Informationstechnologie erfolgt. Was sind aktuelle Modelle für eine kulturelle Praxis, die Technologie und Wissensproduktion im Sinne eines globalen gesamtgesellschaftlichen Fortschritts denken? Wie kann eine solche Fortschrittspraxis gestaltet und kommuniziert werden? Das „projekt bauhaus“ wird in einer mehrtägigen Werkstatt verschiedene Teams (Brigaden) mit diesen Fragen konfrontieren und – teilweise unter Einbezug der Öffentlichkeit – diskutieren. Die Teams realisieren künstlerische Interventionen, Gestaltungsexperimente, Vortragsformate und Workshops.

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