Schering Stiftung

Nachwuchsförderung 

Deutschlandstipendium Empfang

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Bild Wissen Gestaltung

Themenklasse 2014-2015

Bild Wissen Gestaltung

Themenklasse 2014-2015

Deutschlandstipendium-Themenklasse der Schering Stiftung Thema Bild Wissen Gestaltung

Die Stipendiat_innen arbeiteten gemeinsam mit interdisziplinären Basisprojekten an selbstgewählten Fragestellungen. In der Publikation Entwickeln – Ordnen – Messen, stellen die Stipendiat_innen ihre Forschungsvorhaben in wissenschaftlichen Aufsätzen vor.

Experiment & Beobachtung
Mit dem Ziel, den Kennenlernprozess in universitären und professionellen Kontexten zu lenken und das Potential dieser Phase ausnutzen zu können, wurde im Rahmen des Basisprojekts Experiment & Beobachtung auf Grundlage der Erlebnispädagogik und unter Einbeziehung aller fünf Sinne eine Spielanleitung für einen Spaziergang entwickelt. Das Spiel bringt den Erstkontakt in eine Form und entformalisiert ihn gleichzeitig, indem es ihn aus der klassischen Gesprächssituation herauslöst: Auch auf einem gelenkten Spaziergang können zahlreiche unvorhergesehene Dinge passieren, ständig bieten sich Anlässe, den Blick und die Gedanken schweifen zu lassen.

Image Guidance
Jüngste Tendenzen der medizinischen Visualisierung wie Hologramme arbeiten darauf hin, den menschlichen Körper durch digitale Projektionstechniken räumlich erfahrbar zu machen. Dieser Traum von einer bis ins Detail korrekten und die Betrachter_innen affizierenden Nachbildung des individuellen Menschen geht auf eine lange Tradition zurück. Im Projekt Faszination Fragmentierung wurden dermato-venerologische Wachsmoulagen als frühe Medien der dreidimensionalen Dokumentation und Vermittlung von Wissen um den Körper, die den zeitgenössischen Hologrammen vorausgingen, untersucht. Die Moulage, ein Naturabguss in bemaltem Wachs, kann dabei mit der schnell anzufertigen und beliebig oft reproduzierbaren Fotografie verglichen werden, welche sich seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als wichtigstes Medium der Wissensvermittlung in der medizinischen Lehre durchsetzen konnte. Die Moulage offenbart dabei insbesondere einen hohen Schauwert, der den dreidimensionalen, haptisch erfahrbaren Objekten im Gegensatz zur Fotografie eigen ist.

Analogspeicher
Viele moderne digitale Datenspeicher haben eine begrenzte Haltbarkeit. Eine Vinylschallplatte kann bei guter Lagerung jedoch sehr lange bestehen – das macht sie zu einem nicht zu unterschätzenden analogen Speicher. Das Projekt Digital-zu-Analog: Eine Schallplatte aus Holz stellt im Lasercutverfahren abspielbare Schallplatten aus alternativen Materialien wie Acrylglas und Holz her und testet ihre Leistungsfähigkeit als Tonträger. Die im Lasercutverfahren hergestellte Schallplatte basiert auf der Übersetzung von digitaler Information ins Analoge – von der Immaterialität in die Gegenständlichkeit. Das Wissen um die Entwicklungsgeschichte der Schallplatte hilft, gezielte Materialentscheidungen zu treffen, mithilfe derer der Übertragung von digital zu analog auf den Grund gegangen werden kann.

Anthropozän-Küche
Anthropozän-Küche unterstützte 2014/15 drei Projekte:

Das Projekt Energiebündel Küche untersuchte die Vorgänge und den Energieverbrauch am Ort der Nahrungsmittelzubereitung. Ein Familienhaushalt, eine studentische Wohngemeinschaft, ein studentischer Singlehaushalt und die Gemeinschaftsküche einer Arbeitsstelle standen dabei im Vergleich. Die generierten Daten leisten einen Beitrag zur Erforschung und Entwicklung einer neuartigen mobilen Küche, die im Rahmen des am Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung angesiedelten Basisprojekts „Die Anthropozän-Küche“ gebaut wird.

Die Einzelfallstudie Blackbox Kindergarten, durchgeführt in einem Berliner Kindergarten, untersuchte, wie die Ernährung dort abläuft. Mittels einer Betriebsbegehung, einem standardisierten Fragebogen und Interviews konnte ein positives Bild der Kita gezeichnet werden, die sich vor allem hinsichtlich der Vermittlung ihres Ernährungsleitbildes als vorbildlich erwies. Auf Vielfalt ausgerichtete Bildungsmaßnahmen stellen sicher, dass die Kinder Hemmschwellen gegenüber unbekannten Geschmäckern abbauen und einen offenen Umgang mit Ernährung entwickeln.

Der Interventionsvorschlag Neuordnung eines Supermarkts versuchte sich an einer kritischen Wende von Ordnungssystemen im Lebensmittelladen. Ausgehend von der Untersuchung jetziger, auf Gewinnmaximierung angelegter Supermarktordnungen, stellt der Entwurf einer Intervention alternative Weisen einen Supermarkt zu ordnen zur Disposition. In Form eines Magnet-tafelsystems werden alternative Ordnungssysteme und Raumarchitekturen, wie zum Beispiel eine Ordnung nach dem Wasserverbrauch im Produktionsprozess der Lebensmittel, erprobt.

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Partner 

Das Projekt wird in Kooperation mit folgenden Partnern realisiert:

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Samstag und Sonntag: 11-19 Uhr
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