Nicole L’Huillier (geb. 1985) ist eine transdisziplinäre Künstlerin und Forscherin aus Santiago, Chile. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Erforschung von Klängen und Schwingungen, die sie als Material nutzt, um sich mit Fragen zu Handlungsmacht, Identität, Kollektivität oder dem Entwickeln einer ‚schwingenden‘ Vorstellungskraft auseinanderzusetzen. Ihre Arbeiten manifestieren sich in Form von Installationen, klingenden oder schwingenden Skulpturen, speziell gefertigten Geräten, die Klänge erzeugen oder zum Zuhören gedacht sind, Performances, experimentellen Kompositionen, Gedichten, die als Membran fungieren, und Texten. Sie hat einen Doktortitel in Media Arts & Sciences vom Massachusetts Institute of Technology, MIT (2022).
Zu ihren Ausstellungen zählen Präsentationen auf der 36. Ljubljana Biennale of Graphic Arts (2025), 14a Bienal do Mercosul (2025), der 60. Internationalen Kunstausstellung – La Biennale di Venezia (2024), TabakaleraDonostia (2025), Kunsthalle Bern (2024), Ming Contemporary Art Museum (McaM),Shanghai (2023), ifa-Galerie Stuttgart (2023), Bienal de Artes Mediales Santiago (2023, 2021, 2019, 2017), Staatliche Kunsthalle Baden-Baden (2022), transmediale, Berlin (2022), Ars Electronica, Linz (2022, 2019, 2018), Museo de Arte Contemporáneo (MAC), Santiago de Chile (2022), 6. Ural Industrial Biennale, Ekaterinburg (2021) und 16. Internationale Architekturausstellung –La Biennale di Venezia (2018).
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