Schering Stiftung

Symposium 

Foto: © Revital Cohen & Tuur Van Balen: “Pigeon d’Or“, 2011. Tauben, die Seife ausscheiden, HD-Video und BioBrick.

Evolution in Menschenhand?

Synthetische Biologie aus Labor und Atelier

Foto: © Revital Cohen & Tuur Van Balen: “Pigeon d’Or“, 2011. Tauben, die Seife ausscheiden, HD-Video und BioBrick.

Evolution in Menschenhand?

Synthetische Biologie aus Labor und Atelier

Termin:

13.03.2015, 10:30–19:30 Uhr

Veranstaltungsort:

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Leibniz-Saal
Markgrafenstraße 38
10117 Berlin

Veranstaltungsprache ist deutsch.


Um aktuelle Entwicklungen in der Synthetischen Biologie aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu diskutieren, veranstaltet die Schering Stiftung in Kooperation mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) das Symposium „Evolution in Menschenhand? Synthetische Biologie aus Labor und Atelier“.

Seit der Antike träumen Menschen davon, Leben künstlich zu erschaffen. Angetrieben durch die enormen Fortschritte bei der DNA-Sequenzierung und Gensynthese ist mit der Synthetischen Biologie eine Fachdisziplin entstanden, die es ermöglicht, das Erbgut von Organismen umzuprogrammieren und lebende Systeme mit Eigenschaftskombinationen herzustellen, die es in der Natur bisher nicht gegeben hat. So könnten zukünftig Lösungen für drängende Probleme in Bereichen wie Gesundheit, Umwelt und Energie gefunden werden. Gleichzeitig bringt die Synthetische Biologie neben den wis-senschaftlichen auch politische, rechtliche und ethische Herausforderungen mit sich.

Das Symposium richtet sich sowohl an ein Fachpublikum als auch an die interessierte Öffentlichkeit. Der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit soll intensiviert, das gegenseitige Verständnis gestärkt werden.

Das Symposium findet begleitend zu der Ausstellung „assemble | standard | minimal“ von Revital Cohen und Tuur Van Balen statt, die bis zum 3. Mai 2015 im Projektraum der Schering Stiftung zu sehen ist. Die Künstler übersetzen unser Zeitalter der automatisierten und standardisierten Produktionstechnologien in performative Installationen, provokative Objekte und subtil ästhetisierte Dokumentarfilme. Wird in der Biologie heute nicht mehr nur analysiert, sondern zunehmend synthetisiert, und weniger von Lebewesen als von Komponenten, Schaltkreisen und Systemen gesprochen, so untersuchen die Künstler unsere sich damit verändernden Wertvorstellungen. Die Ausstellung kann im Rahmen des Symposiums besucht werden.

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Revital Cohen und Tuur Van Balen 

Ausstellung — 23.01. – 03.05.2015

Die Künstler übersetzen unser Zeitalter der automatisierten und standardisierten Produktionstechnologien in performative Installationen, provokative Objekte und subtil ästhetisierte Dokumentarfilme.

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Partner 

Das Projekt wird in Kooperation mit folgenden Partnern realisiert:

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Projektraum

Donnerstag bis Freitag: 13-19 Uhr
Samstag und Sonntag: 11-19 Uhr
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