Schering Stiftung

Preisträger*in 

Prof. Bonnie L. Bassler, PhD

Prof. Bonnie L. Bassler, PhD
Foto: Zach Donnell

Foto: Bonnie L. Bassler

Bonnie L. Bassler

Ernst Schering Preis 2018

Bonnie L. Bassler

Ernst Schering Preis 2018


Professor Bonnie L. Bassler, PhD gilt als Wegbereiterin eines neuen, bedeutenden Forschungszweigs der Mikrobiologie, der Kommunikation zwischen Bakterien – dem sogenannten Quorum Sensing. Professor Bassler ist Forscherin am Howard Hughes Medical Institute und Leiterin des Instituts für Molekularbiologie der Universität Princeton in New Jersey, USA. Sie beschrieb die chemische Kommunikation zwischen Bakterien und begründete damit ein neues Paradigma von Bakterien als interagierende Organismen.

Für ihre herausragenden Forschungsarbeiten erhält Prof. Bonnie L. Bassler den Ernst Schering Preis 2018. Sie wurde für den Ernst Schering Preis von Prof. Dr. Ned Wingreen, Professor am Department für Molekularbiologie und am Lewis-Sigler Institut der Universität Princeton, vorgeschlagen. „Bonnie Basslers bahnbrechende Grundlagenforschung zur bakteriellen Kommunikation umfasst die Bereiche Biologie, Chemie und Medizin – und etabliert damit ein Paradigma für herausragende transdisziplinäre Forschung. Im Laufe ihrer Karriere hat sie sich maßgeblich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft eingesetzt, und ihre Begeisterung für rigorose Forschung und Wissenschaftskommunikation ist ansteckend. Als jemand, der von ihrer Energie und Inspiration profitiert hat, freue mich ganz besonders, dass Bonnie Bassler dieses Jahr mit dem Ernst Schering Preis ausgezeichnet wird,“ so Wingreen.

Prof. Dr. Kai Papenfort, Leiter der Arbeitsgruppe RNA-Mikrobiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und ehemaliger Postdoktorand von Frau Bassler, wird die Laudatio anlässlich der Preisverleihung halten. Über Frau Professor Bassler sagt er: „Bonnie Basslers Forschungen haben die mikrobiologische Forschung revolutioniert und unsere Sichtweise auf Bakterien und die zentrale Bedeutung ihrer Interaktionen in der Natur verändert. Ihre Entdeckungen eröffnen neue biologische Lösungsmöglichkeiten für die drängendsten Probleme der Welt: Nahrung, Gesundheit, Energie und Umwelt.“

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Begleitveranstaltungen 

Schülervortrag: How Bacteria Talk to Each Other?

27.09.2018
Bonnie L. Bassler

Schulfarm Insel Scharfenberg, Berlin-Tegel (nicht öffentlich)

Öffentliche wissenschaftliche Vorlesung: Bacterial Quorum Sensing and Its Control

27.09.2018, 16–17:30 Uhr
Bonnie L. Bassler

Humboldt-Universität zu Berlin | Campus Nord | Haus 4 (Ostertaghaus)
Philippstr. 13 | 10115 Berlin
in Englisch | ohne Anmeldung

Laudatio 

„Bonnie Basslers Forschungen haben die mikrobiologische Forschung revolutioniert und unsere Sichtweise auf Bakterien und die zentrale Bedeutung ihrer Interaktionen in der Natur verändert. Ihre Entdeckungen eröffnen neue biologische Lösungsmöglichkeiten für die drängendsten Probleme der Welt: Nahrung, Gesundheit, Energie und Umwelt.“

Prof. Dr. Kai Papenfort, Leiter der Arbeitsgruppe RNA-Mikrobiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Mediathek

Galerie — 24.09.2018

Ernst Schering und Friedmund Neumann Preis

Preisverleihung 2018

Zu den Bildern
Publikation — 12.09.2018

Die Sprache der Bakterien

Quorum Sensing

Zur Publikation

Preisverleihung 2018 

Preisverleihung — 26.09.2018

Bonnie L. Bassler erhält für ihre Forschung über das Quorum Sensing den Ernst Schering Preis. Alexander Bartelt wird für seine Arbeiten zum braunen Fettgewebe mit dem Friedmund Neumann Preis ausgezeichnet.

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Downloads 

Einladungskarte zur Preisverleihung

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Flyer Öffentliche Vorlesung

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CV Bonnie L. Bassler

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Jury 

Stefan Kaufmann ist Gründungsdirektor und Direktor der Abteilung für Immunologie des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie in Berlin sowie Professor für Mikrobiologie und Immunologie am Charité Universitätsklinikum Berlin. Er studierte Biologie an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, wo er mit summa cum laude promovierte. Die Habilitation im Fach Immunologie und Mikrobiologie folgte 1981 an der Freien Universität Berlin. Von 1987 bis 1991 war er Professor für medizinische Mikrobiologie und Immunologie und von 1991 bis 1998 Ordinarius für Immunologie an der Universität Ulm.

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Günter Stock ist ein deutscher Physiologe. Von 1980 bis 1983 war Professor für Vegetative Physiologie an der Universität Heidelberg. Anschließend war er bis 2005 in der Schering AG tätig, von 1989 bis 2005 als Mitglied des Vorstandes der Schering AG, wo er für die Unternehmensfunktion Forschung und Entwicklung zuständig war. Von 2006 bis 2015 war Günter Stock Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, von 2008 bis 2015 Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften. Seit April 2012 ist er Präsident der All European Academies (ALLEA) und seit Oktober 2015 Vorstandsvorsitzender der Einstein-Stiftung Berlin.

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Hartmut Michel studierte Biochemie an der Universität Tübingen und München und wurde 1977 an der Universität Würzburg promoviert. 1986 folgte seine Habilitation an der Universität München. Seit 1987 ist er Direktor am Max-Planck-Institut für Biophysik in Frankfurt am Main und leitet dort die Abteilung für Molekulare Membranbiologie. Für die Aufklärung der dreidimensionalen Struktur des photosynthetischen Reaktionszentrums eines Purpurbakteriums erhielt er 1988 den Nobelpreis für Chemie – zusammen mit Johann Deisenhofer und Robert Huber.

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Bernard Meunier ist emeritierter Forschungsdirektor am Laboratoire de Chimie de Coordination du CNRS, Toulouse, sowie Distinguished Professor am Institut für Chemie der Guangdong University of Technology, Guangzhou, VR China (seit 2012). Er war Inhaber des Liliane-Bettencourt-Lehrstuhls für technologische Innovation am Collège de France, Paris (2014–2015), Präsident der Französischen Akademie der Wissenschaften (2015–2016) und Präsident des CNRS (2004–2006). Sein Hauptinteresse im Bereich der bioanorganischen und medizinischen Chemie gilt dem Design und der Entwicklung von Hybridmolekülen zur Antimalaria- bzw. Antischistosomiasis-Therapie sowie neuer Kupferchelatbildner als potenzielle therapeutische Wirkstoffe zur Bekämpfung von Alzheimer.

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Fiona Doetsch untersucht Stammzellen im Gehirn von erwachsenen Säugetieren. Die Aufklärung der molekularen und zellulären Wege sowie deren Steuerung ermöglicht Einblicke in die Reparaturprozesse des Gehirns.

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Carl-Henrik Heldin ist seit 1992 Professor für Molekulare Zellbiologie an der Universität Uppsala, Schweden. Von 1986 bis 2017 war er Direktor des Ludwig Institute for Cancer Research in Uppsala. Professor Heldin ist Vorsitzender der Nobelstiftung, des Science for Life Laboratory sowie der European Molecular Biology Organization. Sein Forschungsinteresse gilt den Mechanismen der Signalübertragung durch Wachstumsregulationsfaktoren sowie ihre Normalfunktion und Rolle bei Erkrankungen. Ein wichtiges Ziel ist die Erforschung des möglichen klinischen Nutzens von Signaltransduktionsantagonisten.

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Petra Knaus promovierte 1991 am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg und wechselte dann für ihren Postdoc-Aufenhalt bis 1996 als Research Fellow und Associate ans Whitehead Institute for Biomedical Research, USA. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland wurde sie Juniorgruppenleiterin am Biozentrum der Universität Würzburg. Dort gründete sie ihre eigene Forschungsgruppe mit dem Schwerpunkt BMP-Rezeption und Signaltransduktion. 2004 wurde sie Professorin für Biochemie – Signaltransduktion am Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität Berlin. 2010 wurde sie zur W3-Professorin für Biochemie – Signaltransduktion und Regeneration an der Freien Universität Berlin und der Charité ernannt. Hauptziel der Knaus-Gruppe ist es, die molekularen Mechanismen der BMP-Signaltransduktion zu verstehen und die gemeinsamen sowie unterschiedlichen mechanistischen Konzepte in verschiedenen Zell- und Gewebetypen zu identifizieren.

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