Schering Stiftung

Ausstellung 

Wolken-Kern-Scanner: IM TROPOSPHAEREN-LABOR

Wolken-Kern-Scanner: IM TROPOSPHAEREN-LABOR
Foto: Roman März, (c) Agnes Meyer-Brandis, VG Bild-Kunst Bonn 2010

Installationsansicht

Installationsansicht "Wolken-Kern-Scanner: IM TROPOSPHAEREN-LABOR"
Foto: Roman März, (c) Agnes Meyer-Brandis, VG Bild-Kunst Bonn 2010

Wolken-Kern-Scanner: IM TROPOSPHAEREN-LABOR

Wolken-Kern-Scanner: IM TROPOSPHAEREN-LABOR
Foto: Roman März, (c) Agnes Meyer-Brandis, VG Bild-Kunst Bonn 2010

Agnes Meyer-Brandis

Wolken-Kern-Scanner – IM TROPOSPHAEREN-LABOR

Agnes Meyer-Brandis

Wolken-Kern-Scanner – IM TROPOSPHAEREN-LABOR

Laufzeit:

15.01. – 27.02.2010

Ausstellungseröffnung:

Donnerstag, 14. Januar 2010, 19–21 Uhr

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag: 11 bis 18 Uhr

Veranstaltungsort:

Schering Stiftung
Unter den Linden 32-34
10117 Berlin

Eintritt frei

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Schering Stiftung unter 030-20 62 29 60 und unter:

www.ffur.de/tropos
www.ffur.de/wanderkino
www.dock-berlin.de
www.sophiensaele.com


Die Wolken, ihre Entstehung und Substanz sind seit langem ein intensiv diskutiertes Thema von Kunst und Wissenschaft. Für die Künstlerin Agnes Meyer-Brandis war es daher eine einmalige Gelegenheit, vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu einem der primär Wissenschaftszwecken vorbehaltenen Parabelflüge eingeladen zu sein und in temporärer Schwerelosigkeit an ihrem Kunstprojekt „Wolken-Kern-Scanner“ arbeiten zu dürfen.

Die Installation IM TROPOSPHAEREN-LABOR ermöglicht Einblicke in das unter den Bedingungen einer erdfernen Realität erzeugte Material. Die Ausstellung erzählt von der Entstehung der Wolken und zeigt Zustände und Mischformen der Kunst und Wissenschaft beim Fehlen der Schwerkraft. Mit der Ausstellung von Agnes Meyer-Brandis präsentiert die Schering Stiftung in ihrem Projektraum ein weiteres zeitgenössisches Kunstprojekt, das zu einem Diskurs zwischen den Disziplinen anregt und eine Brücke zur naturwissenschaftlichen Forschung schlägt. Das Labor als gravimetrisches Dokument des Experimentes „Wolken-Kern-Scanner“ zeigt eine zwischen geordneten und entfesselten Zuständen changierende Welt – künstlerische Forschung auf der Suche nach dem Realitätsgrad von Konstruktionen der uns umgebenden Materie.

Die Schering Stiftung fördert ausdrücklich Projekte in Grenzbereichen bzw. an den Schnittstellen herkömmlicher Fachrichtungen und will durch das Zusammenbringen von Künstlern und Wissenschaftlern neuen Ideen und Gedanken Bahn brechen. Daher haben wir für das Projekt „Wolken-Kern-Scanner“ ein begleitendes Vortragsprogramm erarbeitet und laden Sie ein, vor dem Hintergrund der Installation mit Wissenschaftlern aus der Aerosol- (Wolken-)Forschung zu diskutieren.

Agnes Meyer-Brandis studierte Mineralogie in Aachen und Bildhauerei in Maastricht und Düsseldorf. Die junge Kölner Künstlerin, die sich mit ihren Arbeiten an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft bewegt, ist bereits in internationalen Ausstellungen und Festivals präsent und hat zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen erhalten.

Parallel zur Ausstellung zeigen die Sophiensaele in Berlin-Mitte das Projekt „MAKING CLOUDS oder VOM FEHLEN DER SCHWERE – Ein zeitgenössisches Wanderkino“ von Agnes Meyer-Brandis. Das Wanderkino ist eine Mischung aus Film, Performance und Vortrag. Es verbindet zeitgenössische Kunst mit durchaus surrealen Formen der Wissenschaft wie etwa Nanotechnologie, Fluiddynamikforschung oder auch Meteorologie. Als zentrale Metapher der gefilmten und realen Abläufe dient dabei die Theorie der Wolkenbildung. Das Publikum erlebt die Realität im Film und den Trick in der Wirklichkeit.

Kurator: Carsten Seiffarth (Berlin)

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Begleitveranstaltungen 

Aerosole und Wolkenentstehung

20.01.2010, 18:30–20 Uhr
Dr. Frank Stratmann, Leiter der Forschungsgruppe Wolken, Leibniz-Institut für Troposphärenforschung, Leipzig

Atmosphärische Aerosolpartikel

28.01.2010, 18:30–20 Uhr
PD Dr. Martin Ebert, Fachgebiet Umweltmineralogie, Institut für Angewandte Geowissenschaften, Technische Universität Darmstadt

Wanderkino von Agnes Meyer-Brandis
MAKING CLOUDS oder VOM FEHLEN DER SCHWERE

05.02.2010, 18 Uhr
Premiere

Eintritt 5 Euro
Sophiensaele – Virchowsaal
Sophienstraße 18
10178 Berlin

Wanderkino von Agnes Meyer-Brandis
MAKING CLOUDS oder VOM FEHLEN DER SCHWERE

06.02.2010, 18:30 Uhr

Eintritt 5 Euro
Sophiensaele – Virchowsaal
Sophienstraße 18
10178 Berlin

Einfluss von Aerosolen auf den Klimawandel

18.02.2010, 18:30–20 Uhr
Dr. Johannes Quaas, Leiter der Nachwuchsgruppe Wolken-Klima-Wechselwirkungen, Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg

Kosmische „Aerosole“ und Planetenentstehung

25.02.2010, 18:30–20 Uhr
Prof. Dr. Jürgen Blum, Leiter der Arbeitsgruppe Planetenentstehung, Institut für Geophysik und extraterrestrische Physik, Technische Universität Braunschweig

Vortragsreihe zur Aerosolforschung 

Vortrag — 15.01. – 27.02.2010

Im Januar und Februar 2010 veranstaltete die Schering Stiftung eine wissenschaftliche Vortragsreihe zur Aerosolforschung.

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Galerie

Agnes Meyer-Brandis

Ausstellungseröffnung "Wolken-Kern-Scanner: IM TROPOSPHAEREN-LABOR" am 14. Januar 2010

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Die Kunst ist ebenso den physikalischen Grundlagen unterworfen wie die Wissenschaft. Begeben sich die Wissenschaftler in die Schwerelosigkeit, um dort experimentell Zusammenhänge in einer erdfernen Realität zu erforschen, so gibt es aus den gleichen Gründen einen entsprechenden Bedarf für die Künste.

2010, Agnes Meyer-Brandis

Partner 

Das Projekt wird in Kooperation mit folgenden Partnern realisiert:

Kurzbiographie 

Agnes Meyer-Brandis, geboren 1973, lebt und arbeitet in Köln. Ihre künstlerische Arbeit ist von naturwissenschaftlichen Einflüssen und ihrer Methodik durchdrungen. Die Installationen bewegen sich an den Berührungspunkten von Fakt und Fiktion, Fantasie und Technologie.
Im Rahmen ihrer künstlerischen Forschung in „unterirdischen“ oder erdfernen Bereichen entwickelt sie unablässig neue Apparaturen und Recherchesysteme. Diese eigenwilligen, der Wissenschaft entlehnten Suchgeräte bilden Schnittstellen zu schwer zugänglichen oder verborgenen Räumen und Möglichkeitswelten. So beschäftigt sich Agnes Meyer-Brandis mit Orten und Situationen des Öffentlichen und des Imaginären gleichermaßen.

Agnes Meyer-Brandis studierte Mineralogie in Aachen und Bildhauerei in Maastricht und Düsseldorf. Die junge Kölner Künstlerin, die sich mit ihren Arbeiten an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft bewegt, ist bereits in internationalen Ausstellungen und Festivals präsent und hat zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen erhalten. Zuletzt war ihr Werk im Rahmen einer Einzelausstellung im National Center for Contemporary Art (NCCA), Jekaterinburg, sowie einer Gruppenausstellung im NCCA Moskau, Russland zu sehen.

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Kontakt & soziale Netzwerke

Schering Stiftung

Unter den Linden 32-34
10117 Berlin

Telefon: +49 - 30 - 20 62 29 65
Email: info@scheringstiftung.de

Öffnungszeiten
Projektraum

Donnerstag bis Freitag: 13-19 Uhr
Samstag und Sonntag: 11-19 Uhr
Eintritt frei

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