Schering Stiftung

Ausstellung 


Foto: Michael Pfisterer für Reassembling the Natural, 2018

Foto: Michael Pfisterer für Reassembling the Natural, 2018

Foto: Michael Pfisterer für Reassembling the Natural, 2018

Foto: Michael Pfisterer für Reassembling the Natural, 2018

Foto: Michael Pfisterer für Reassembling the Natural, 2018

Foto: Michael Pfisterer für Reassembling the Natural, 2018

Foto: Michael Pfisterer für Reassembling the Natural, 2018

Verschwindende Vermächtnisse: Die Welt als Wald

Verschwindende Vermächtnisse: Die Welt als Wald

Laufzeit:

10.11.2017 – 29.03.2018

Ausstellungseröffnung:

Donnerstag, 09. November 2017, 18 Uhr

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag, 9-17 Uhr

Veranstaltungsort:

Centrum für Naturkunde
Universität Hamburg
Martin-Luther-King-Platz 3
20146 Hamburg

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Website.


Ausgangspunkt der Ausstellung Verschwindende Vermächtnisse: Die Welt als Wald, die am 9. November 2017 im Centrum für Naturkunde in Hamburg eröffnen wird, ist der 160. Jahrestag der Veröffentlichung der Darwin-Wallace-Papiere, einer zentralen Abhandlung der Biologie. Der Naturforscher Alfred R. Wallace unternahm im 19. Jahrhundert Expeditionen nach Südamerika und Asien. Dabei sammelte er tropische Fauna, dokumentierte die biologische Vielfalt und entschlüsselte die Mechanismen der natürlichen Auslese. Die Sammlung gilt als Grundlage seiner bahnbrechenden Theorien. Heute allerdings steht zur Debatte, ob solche Entdeckungen noch möglich wären, da das Ökosystem Regenwald in Folge von Abholzung und Umwandlung in Monokulturplantagen weitgehend zerstört ist.

Die Kuratoren führen aktuelle Forschungsergebnisse, historisches Archivmaterial aus naturkundlichen Sammlungen weltweit und zeitgenössische künstlerische Positionen zusammen. Die künstlerischen Arbeiten befragen das Erbe des europäischen Kolonialismus in den Tropen und setzen sich mit den teilweise radikal veränderten Landschaften Amazoniens und des Malaiischen Archipels auseinander. So versucht die Ausstellung der von heute aus gesehen idyllischen Unbedarftheit von Wallaces Eindrücken ein aktuelles Bild entgegenzusetzen und den ökologischen Wandel für den Besucher erfahrbar zu machen. (Veröffentlichung der Künstlerliste folgt.)

Das Centrum für Naturkunde widmet sich insbesondere den  Herausforderungen des Anthropozäns: Wie können Naturkundemuseen auf den Klimawandel und das Schwinden der Artenvielfalt reagieren? Was bedeutet es, eine naturkundliche Sammlung zu bewahren, aufzubereiten und auszustellen und dabei diese aktuellen Aspekte zu berücksichtigen?

Die Ausstellung wird 2018 an zwei weiteren Stationen fortgeführt:

Tieranatomisches Theater
Humboldt-Universität zu Berlin
Frühjahr/Sommer 2018

Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Herbst 2018

Künstlerische Leitung: Anna-Sophie Springer & Etienne Turpin
Wissenschaftliche Berater: Matthias Glaubrecht, Felix Sattler, Frank Steinheimer

Verschwindende Vermächtnisse ist eine Kooperation mit der Schering Stiftung.

Das Projekt wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.

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Verschwindende Vermächtnisse 

Verschwindende Vermächtnisse: Die Welt als Wald 

Ausstellung — 20.10. – 14.12.2018

In der Ausstellung werden tradierte Bilder von Natur angesichts von Artensterben, Entwaldung und Klimawandel in Frage gestellt.

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Ausstellung — 27.04. – 26.08.2018

Das Tieranatomische Theater verwandelt sich in den bedrohten Lebensraum Wald. In der Ausstellung werden tradierte Bilder von Natur angesichts von Artensterben, Entwaldung und Klimawandel in Frage gestellt.

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Unter den Linden 32-34
10117 Berlin

Telefon: +49 - 30 - 20 62 29 65
Email: info@scheringstiftung.de

Öffnungszeiten
Projektraum

Donnerstag bis Montag: 13-19 Uhr
Eintritt frei

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