Schering Stiftung

Podiumsdiskussion 

Ari Benjamin Meyers: Tacet, OGR

Ari Benjamin Meyers: Tacet, OGR
Foto: Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers, © Corraini Edizioni

Da Capo (Tacet in Concert)

Podiumsdiskussion und Buchpräsentation mit Ari Benjamin Meyers

Ari Benjamin Meyers: Tacet, OGR
Foto: Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers, © Corraini Edizioni

Da Capo (Tacet in Concert)

Podiumsdiskussion und Buchpräsentation mit Ari Benjamin Meyers

Termin:

18.01.2020, 18:15–20 Uhr

Veranstaltungsort:

Projektraum der Schering Stiftung
Unter den Linden 32–34
10117 Berlin

Das Gespräch findet in deutscher Sprache statt.
Der Eintritt ist frei, Anmeldung ist nicht erforderlich.


Seit dem Jahr 2013 entwickelt der ausgebildete Komponist und Dirigent Ari Benjamin Meyers Musikinstallationen, die in Kunstinstitutionen auf der ganzen Welt präsentiert werden. Dafür entstehen neue Kompositionen, die von professionellen Musiker*innen und Performer*innen, aber auch Laien in Ausstellungsräumen und zunehmend auch im öffentlichen Raum aufgeführt werden. Musik wird durch die Aktivierung und das Involviert-Sein des Publikums in Meyers‘ Installationen einerseits zum sozialen Ereignis. Andererseits stellen Erinnerung, musikalisches Gedächtnis und der Dialog zwischen Komponist und Performer*innen zentrale Aspekte seiner künstlerischen Arbeit dar.

Nach Einzelausstellungen im Kunstverein Kassel und OGR Turin (beide 2019) wird als Begleitpublikation sein gerade erschienenes Künstlerbuch „Tacet in Concert“ in der Schering Stiftung präsentiert. Anlässlich der Buchpräsentation findet ein Gespräch zwischen der Neuropsychologin Daniela Sammler (Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig) und Ari Benjamin Meyers statt, moderiert von Christina Landbrecht, Programmleitung Kunst, und Katja Naie, Programmleitung Wissenschaft und Geschäftsführender Vorstand der Schering Stiftung.

Ergänzt werden Buchpräsentation und Diskussion um die  Ausstellung und Performance „Solo für Ayumi“ (2017) am 18. und 19. Januar 2020 jeweils von 12 bis 18 Uhr. Konzipiert in Zusammenarbeit mit Ayumi Paul, handelt es sich dabei um ein zentrales Werk des Künstlers zum Thema Erinnerung – auf persönlicher und auf musikalischer Ebene. Im Projektraum der Schering Stiftung wird erstmalig eine neue Interpretation von „Solo for Ayumi“ präsentiert, aufgeführt durch die Geigerin und Tänzerin Manon Parent.

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Galerie

Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020
Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi, Performance-Ausstellung, 18. Januar 2020

Ari Benjamin Meyers

Solo for Ayumi

Mediathek besuchen

Ari Benjamin Meyers: Solo for Ayumi 

Ausstellung — 18.01. – 19.01.2020

Mit "Solo for Ayumi" wird ein zentrales Werk des Künstlers zum Thema Erinnerung aufgeführt, ergänzt um eine Podiumsdiskussion und die Präsentation von Meyers' erstem Künstlerbuch "Tacet in Concert".

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Die Sprecher*innen 

Ari Benjamin Meyers wurde 1972 in New York geboren. Er lebt und arbeitet in Berlin.
Ari Benjamin Meyers' Arbeit untersucht Strukturen und Prozesse, die die performative, soziale und ephemere Natur von Musik neu definieren. Seine Kompositionen und Performances zielen darauf ab, die Beziehung zwischen Interpret und Publikum herauszufordern,.
Er studierte Komposition und Dirigieren an der Juilliard School, der Yale University und dem Peabody Institute/Johns Hopkins University und wurde ab 2007 im Kontext der bildenden und darstellenden Kunst bekannt als Musikdirektor und Dirigent der Gruppenausstellung Il Tempo del Postino (Manchester International Festival, 2007, und Art Basel, 2009).
Ausgewählte Projekte und Einzelausstellungen sind unter anderem: Kunsthalle for Music, Witte de With, Rotterdam (2018); Changing of the Guard, Schauspielhaus Bochum (2018); Symphony 80 (with the Bavarian Radio Symphony Orchestra), Lenbachhaus, Munich (2017), An exposition, not an exhibition, Spring Workshop, Hong Kong (2017), Who’s Afraid of Sol La Ti? (Invention I), Hamburger Bahnhof, Berlin (2016), Symphony X (Installation Version), KW Institute for Contemporary Art, Berlin (2015), Untitled for Choir (Beating Time), Martin-Gropius-Bau, Berlin (2015), New Initiative for Europe, Akademie der Künste, Berlin (2014), Chamber Music (Vestibule), Berlinische Galerie, Berlin (2013-2014).

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Als Neuropsychologin und Gruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig erforscht PD Dr. Daniela Sammler, geboren 1978, die Funktionsmechanismen des Gehirns an den Schnittstellen zwischen Musik und Sprache. Satzmelodie, Songs und Harmonie gehören ebenso zu ihrem Arbeitsfeld wie die Einflüsse musikalischer Höchstform bei Profimusikern oder Hirnschädigung bei Schlaganfallpatienten auf deren motorisch-kognitive Leistungen. Forschungsaufenthalte am Hôpital de la Pitié-Salpêtrière in Paris, der Université Nord-de-France in Lille, der University of Glasgow sowie der Western Sydney University führten zu zahlreichen Publikationen in international anerkannten Fachzeitschriften, die ihr umfangreiches Repertoire auf dem Gebiet der Musik- und Sprachkognition dokumentieren. Ihre Dissertation zur vergleichenden Neuroanatomie der Musik- und Sprachverarbeitung bei Patienten mit Hirnläsion oder pharmakoresistenter Epilepsie wurde 2009 mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft für herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet. In ihrer Habilitation an der Universität Leipzig, die sie im Januar 2018 abschloss, untersucht sie neuronale Grundlagen von Intonation in Sprache und Musik.

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