Schering Stiftung

Ausstellung 

Installationsansichten der Ausstellung

Installationsansichten der Ausstellung "Omi Libations" im Projektraum der Schering Stiftung, 2024, Berlin
Foto: Jens Ziehe

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Installationsansichten der Ausstellung "Omi Libations" im Projektraum der Schering Stiftung, 2024, Berlin
Foto: Jens Ziehe

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Installationsansichten der Ausstellung "Omi Libations" im Projektraum der Schering Stiftung, 2024, Berlin
Foto: Jens Ziehe

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Installationsansichten der Ausstellung "Omi Libations" im Projektraum der Schering Stiftung, 2024, Berlin
Foto: Jens Ziehe

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Installationsansichten der Ausstellung "Omi Libations" im Projektraum der Schering Stiftung, 2024, Berlin
Foto: Jens Ziehe

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Installationsansichten der Ausstellung "Omi Libations" im Projektraum der Schering Stiftung, 2024, Berlin
Foto: Jens Ziehe

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Installationsansichten der Ausstellung "Omi Libations" im Projektraum der Schering Stiftung, 2024, Berlin
Foto: Jens Ziehe

Tabita Rezaire [Amakaba] x Yussef Agbo-Ola [Olaniyi Studio]

Omi Libations

Tabita Rezaire [Amakaba] x Yussef Agbo-Ola [Olaniyi Studio]

Omi Libations

Laufzeit:

25.04. – 07.07.2024

Ausstellungseröffnung:

Mittwoch, 24. April 2024, 18–21 Uhr

Öffnungszeiten:

Donnerstag und Freitag, 13–19 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertags, 11–19 Uhr

Veranstaltungsort:

Projektraum der Schering Stiftung
Unter den Linden 32-34
10117 Berlin


Die Ausstellung Omi Libations ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen der Künstlerin Tabita Rezaire, des Künstlers und Architekten Yussef Agbo-Ola sowie den Biolog*innen Alex Jordan und Anja Wegner vom Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Konstanz.

Im Zentrum der Ausstellung steht eine von beiden Künstlern entworfene Struktur, betitelt Omi: Yemoja Temple, die der Yoruba Orisha-Gottheit Yemoja gewidmet ist. Yemoja gilt im Pantheon des westafrikanischen Volkes der Yoruba als Muttergottheit der Flüsse und Meere sowie aller darin lebenden Wesen.

Die Ausstellung rückt Wasser, als Ursprung allen Lebens, in den Fokus. Die konzeptionelle Grundlage bildete eine Forschungsreise, die Rezaire und Agbo-Ola mit den Wissenschaftler*innen unternahmen. Ihre Forschungen führten sie auf die Insel Sansibar an der Küste Tansanias sowie zum Tanganyika See im Landesinneren, wo sie die einheimische Wasserfauna, darunter Fische, Korallen und Mikroorganismen, studierten.

Der begehbare und alle Sinne ansprechende Tempel holt deren Habitat nach Berlin und lädt die Besucher*innen dazu ein, eine Verbindung zu diesem Lebensraum, der für die Yoruba gleichermaßen von biologischen wie spirituellen Lebewesen bewohnt wird, einzugehen. Auf der gestrickten textilen Oberfläche des Pavillons, entworfen vom Olaniyi Studio, deren einzelne Stoffelemente in Nigeria nach jahrhundertealter Technik indigoblau gefärbt wurden, finden sich abstrahierte Darstellungen solcher Meeresorganismen, die das künstlerisch-wissenschaftliche Team bei ihren Tauchgängen entdeckt und untersucht hat.

Im Inneren des Tempels erwarten die Besucher*innen Gaben für die Meeresgöttin, darunter Blumen und Honig. Eine immersive Klanginstallation verbindet rituelle Gesänge mit gesprochenen künstlerischen und wissenschaftlichen Reflektionen über das Wasser als Ökosystem.

Omi: Yemoja Temple ist demnach weit mehr als ein architektonisches Bauwerk: Als Erfahrungsraum vereint er wissenschaftliche Forschung mit spirituellen Aspekten und erweitert biologische sowie ökologische Perspektiven der Forschung um einen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl indigene Technologien als auch Wissenssysteme integriert.

Die folgenden Videos dienen als Zusatzmaterial, um sich intensiver mit der Ausstellung auseinandersetzen zu können.

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Symposium OMI – Oceans of Multispecies Interconnections 

Common Ground 

Symposium — 01.06.2024

Das eintägige Symposium OMI – Oceans of Multispecies Interconnections versammelt Künstler*innen, Kurator*innen und Wissenschaftler*innen zu Diskussionen über die vielfältigen Beziehungen zum Wasser.

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Dialog — 2021 – 2024

Einblicke in das "Common Ground" Projekt zwischen den Wissenschaftler*innen Alex Jordan und Anja Wegner und den Künstler*innen Tabita Rezaira und Yussef Agbo-Ola

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OMI | Oceans of Multispecies Interconnections

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Eröffnung der Ausstellung Tabita Rezaire [Amakaba] x Yussef Agbo-Ola [Olaniyi Studio] Omi Libations in der Schering Stiftung, 24. April 2024
Eröffnung der Ausstellung Tabita Rezaire [Amakaba] x Yussef Agbo-Ola [Olaniyi Studio] Omi Libations in der Schering Stiftung, 24. April 2024
Eröffnung der Ausstellung Tabita Rezaire [Amakaba] x Yussef Agbo-Ola [Olaniyi Studio] Omi Libations in der Schering Stiftung, 24. April 2024
Eröffnung der Ausstellung Tabita Rezaire [Amakaba] x Yussef Agbo-Ola [Olaniyi Studio] Omi Libations in der Schering Stiftung, 24. April 2024
Eröffnung der Ausstellung Tabita Rezaire [Amakaba] x Yussef Agbo-Ola [Olaniyi Studio] Omi Libations in der Schering Stiftung, 24. April 2024
Eröffnung der Ausstellung Tabita Rezaire [Amakaba] x Yussef Agbo-Ola [Olaniyi Studio] Omi Libations in der Schering Stiftung, 24. April 2024
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Eröffnung

Tabita Rezaire [Amakaba] x Yussef Agbo-Ola [Olaniyi Studio] Omi Libations

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Partner 

Das Projekt wird in Kooperation mit folgenden Partnern realisiert:

Thyssen-Bornemisza Art Contemporary

Tabita Rezaire

Künstlerin

Tabita Rezaire wird endlos als Heilerin wiedergeboren. Kunst nutzt sie als Mittel, um in Arbeiten, die sich verschiedenen, miteinander verketteten Problematiken und Fragen annehmen, Verbindungslinien zwischen organischen, elektronischen, spirituellen und wissenschaftlichen Phänomenen aufzuspüren. Diese imaginiert und präsentiert sie als Heilungstechnologien. Rezaire navigiert durch das digitale und körperliche Gedächtnis sowie das Vermächtnis und Gedächtnis der Ahnen. Sie setzt sich mit mystischen Konzepten und wissenschaftlichen Fragestellungen auseinander, um seit der Kolonialzeit existierende Misstände, die bis heute die Körper-Geist-Seele Matrix unserer Gesellschaften in ein Ungleichgewicht versetzen, aufzuzeigen. In Rezaires Arbeiten vereinen sich Technologie, Forschung und Spiritualität. Diese Kombination bildet einen fruchtbaren Boden für Visionen von Ganzheitlichkeit und Emanzipation von Konventionen und Denkweisen. Durch künstlerische Arbeiten wie Videoarbeiten und Installationen, durch Heilkreise und die verantwortungsvolle Pflege von Körper und Geist, was auch die Bewirtschaftung von Land einschließt, möchte sie mit ihrer Praxis die Gemeinschaft stärken und Fähigkeit zum Wir fördern.

Die Künstlerin lebt in der Nähe von Cayenne in Französisch-Guyana. Dort hat sie AMAKABA geschaffen, einen Lebens- und Erfahrungsraum. Dieser Ort vereint die Kraft der Erde (durch den Anbau von Kakao), die Pflege des Körpers (durch Doula / Geburtsbegleitung und Yoga) und die Erkundung des Sternenhimmels sowie des Universums, um dem Bemühen um kollektive Heilung in den Wäldern des Amazonas eine Form zu geben.

Rezaires Werk wurde international in renommierten Kunstinstitutionen wie dem Centre Pompidou, dem Palais de Tokyo, dem Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris; dem Museu de Arte de Sao Paulo (MASP), den Serpentine Galleries, dem Institute of Contemporary Art, dem Victoria and Albert Museum, der Tate Modern, dem Museum of Modern Art, dem New Museum, dem Museum of Contemporary African Diasporan Arts (MoCADA), dem Gropius Bau und auf internationalen Biennalen in Sydney, Shanghai, Guangzhou, Kochi, Athen, Helsinki, Busan und Berlin ausgestellt. Tabita Rezaire wird von der Goodman Gallery in Johannesburg, Südafrika vertreten.

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Yussef Agbo-Ola ist Architekt, Künstler und Gründer von Studio Olaniyi. Er lebt in London und im Amazonasgebiet von Französisch-Guayana.
In seiner Praxis behandelt er künstlerische, architektonische und anthropologische Fragestellungen, indem er experimentelle Räume, beispielsweise Pavillons, schafft, die unsere Wahrnehmung von Ökosystemen und geologischen Beziehungen neu ausrichten. Jenseits der Gestaltung solcher Räume umfasst seine künstlerische Praxis auch Fotografie, Performance, Klang und Text.
Agbo-Ola studierte in London zunächst Bildende Kunst an der University of the Arts und danach Architektur am Royal Collage of Art. Er hat Kunst- und Architekturprojekte für Institutionen, darunter die Vereinten Nationen, realisiert. Seine Arbeiten wurden in namhaften Institutionen ausgestellt und im Rahmen renommierter Großausstellungen gezeigt, unter anderem im Institute of Contemporary Art in London, in den Serpentine Galleries, auf der Sharjah Architekturtriennale in den Vereinigten Arabischen Emiraten, der Architekturbiennale in Venedig, im Palais de Tokyo in Paris und im Tai Kwun Arts Center in Hongkong.
Darüber hinaus ist Agbo-Ola als Dozent an der Columbia University Graduate School of Architecture, Planning and Preservation in New York tätig. Dort leitet er das experimentelle Designstudio der Fakultät für Advanced Architectural Design.

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Alex Jordan leitet eine unabhängige Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie und forscht in Meeren, Seen und Wäldern, die Tieren als Lebens- und Entwicklungsraum dienen. Indem er die Tiere in ihrem natürlichen Umfeld beobachtet, will er Einblicke in ihre subjektiven Erfahrungen gewinnen und an eingefahrenen Ansichten zu tierischem Bewusstsein und darüber, wie Tiere die Welt erfahren und wahrnehmen, rütteln. Sein Forschungsinteresse gilt der Frage, wo unser menschliches Verständnis für andere Organismen an seine Grenzen stößt, sowie den Regeln und Kriterien, mit denen wir nichtmenschliche Erfahrungen beurteilen. Durch die Erforschung des Soziallebens, der ästhetischen Vorlieben und subjektiven Erfahrungen von Wassertieren will seine Forschungsgruppe eine Verstehensbrücke zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Erfahrungswelten schlagen. Auch wenn der Schwerpunkt klar auf der wissenschaftlichen Forschung liegt, engagieren sich Jordan und sein Team auch häufig an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft und kooperieren mit Künstler*innen, Architekt*innen und Philosoph*innen.

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Anja Wegner ist transdiziplinäre Forscherin und Meereskundepädagogin. Aktuell ist sie Fellow am Rachel Carson Center der LMU München und schließt ihre Doktorarbeit am Behavioural Evolution Lab des Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie mit einer Studie über das Sozialverhalten von Riffbarschen und künstlichen ab. Ihr Projekt an der Schnittstelle von Ökologie, Kunst und Architektur hat zum Ziel, in Zusammenarbeit mit Künstler*innen, Architekt*innen und Designer*innen eine Praxis des Co-Designs mit Meeresfischen zu etablieren. Beim Forschungstauchen sammelt sie Daten und stellt Beobachtungen zum Zweck quantitativer Verhaltensanalysen an. Indem sie ihre Forschungsergebnisse mit den Perspektiven und Methoden anderer Disziplinen kombiniert, möchte Anja zum einen mehr über die Fische erfahren und zum anderen eine speziesübergreifende Verwandtschaft mit den von ihr beobachteten Tieren herstellen. Ihr Ansatz ermöglicht es ihr, über ihre Forschungsarbeiten und -prozesse zu reflektieren und diese im Rahmen der Multispecies Studies einzuordnen.

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Kontakt & soziale Netzwerke

Schering Stiftung

Unter den Linden 32-34
10117 Berlin

Telefon: +49.30.20 62 29 62
Email: info@scheringstiftung.de

Öffnungszeiten
Projektraum

Donnerstag bis Freitag: 13-19 Uhr
Samstag und Sonntag: 11-19 Uhr
Eintritt frei

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