Schering Stiftung

Podiumsdiskussion 

Foto: Andrea Rossetti, Libby Heaney, Ent-, Installation view: Schering Stiftung, Berlin, 2022

Quantendenken

Podiumsdiskussion mit Libby Heaney, Ariane Koek und Anna Pappa

Foto: Andrea Rossetti, Libby Heaney, Ent-, Installation view: Schering Stiftung, Berlin, 2022

Quantendenken

Podiumsdiskussion mit Libby Heaney, Ariane Koek und Anna Pappa

Termin:

26.04.2022, 18–23 Uhr

Veranstaltungsort:

Virtuell

Virtueller Livestream

Zugang über die LAS-Website


Die Künstlerin Libby Heaney diskutiert live mit der freien Kulturschaffenden, Kuratorin und Autorin Ariane Koek sowie der Quantenphysikerin Anna Pappa über die Zukunft des Quantencomputings und seiner Anwendung im Kulturbereich. Die Diskussion findet inmitten des Kunstwerkes Ent- statt, welches Heaney durch Quantencode entwickelt hat.

Unter der Moderation der LAS-Programmleitung Amira Gad erkunden die Diskussionsteilnehmenden metaphorische Resonanzen und Brüche, die entstehen, wenn Quantenprinzipien auf unsere Vorstellungskraft angewandt werden, und wie „Quantendenken“ die Zukunft von Wissenschaft und Kunst gleichermaßen gestalten kann.

 

 

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Podiumsdiskussion zur Quantentechnologie 

Performance mit Libby Heaney 

Podiumsdiskussion — 30.04.2022

Unter dem Titel CASQADES lädt das einstündige interaktive Panel die Teilnehmer_innen dazu ein, herauszufinden wie Quantentechnologien unsere Gesellschaft, Wirtschaft und unseren Alltag beeinflussen.

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Performance — 28.04.2022

Die Musikerin Nabihah Iqbal und die Künstlerin und Quantenphysikerin Libby Heaney treten live in der von LAS beauftragten immersiven Installation Ent- auf.

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Die Sprecherinnen 




Libby Heaney (geb. 1983) ist eine britische Künstlerin, Dozentin und promovierte Quantenphysikerin. Ihre Arbeiten waren bereits in diversen britischen und internationalen Galerien und Institutionen ausgestellt, darunter Einzelausstellungen u.a. Holden Gallery, Manchester (2021); Goethe Institut, London (2019); Emmanuel Church, Loughborough (2021) als Teil von Radar, dem Programm für zeitgenössische Kunst der Universität Loughborough; Non-Space Gallery, Aarhus (2017) im Rahmen des Kulturhauptstadt-Programms der EU. Heaney war zudem an Gruppenausstellungen in folgenden Institutionen beteiligt: RMIT Gallery, Melbourne (2021); Art-AI Festival, Leicester (2021); MUTEK, Montreal (2021); Etopia Center for Art & Technology, Zaragoza (2021); arebyte Gallery, London (online 2020); LUX with Hervisions (online 2020); Tate Modern, London (2016, 2019); ICA, London (2019); V&A, London (2018); Barbican, London (2019); Somerset House, London (2019); Sheffield Documentary Festival (2018); Science Gallery, Dublin ( 2017, 2018, 2019, 2021); Sonar+D, Barcelona, unterstützt von der britischen Botschaft (2017); Ars Electronica, Linz (2017); CogX, London (2018); sowie Telefonica Fundacion, Lima, unterstützt von der britischen Botschaft (2017).


Libby Heaney beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Praxis interdisziplinär mit den Heilsversprechen und zugrundeliegenden Machtansprüchen neuer Technologien. Ihre Arbeit übersteigt dabei deren gängige Nutzung und fordert sie heraus, gegen sich selbst zu arbeiten, um ihre Nachteile und Gefahren zu offenbaren. Mit viel Humor erkunden ihre Werke so Wahrheit und Wahrnehmung sowie unsere ambivalente Beziehung zu neuen verführerischen Technologien.





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Anna Pappa von der Technischen Universität Berlin ist Nachwuchsgruppenleiterin des Emmy-Noether-Programms der DFG im Fachbereich Elektrotechnik und Informatik. Ihr Forschungsgebiet ist die Quantenkommunikation, -berechnung und -kryptografie. Ihre Forschung zielt darauf ab, die Lücke zwischen Theorie und Experiment zu schließen, um das volle Potenzial der Quanteninformationsverarbeitung auszuschöpfen. Sie hat sich intensiv mit der delegierten Quantenberechnung, der Verifikation von Quantenressourcen und dem Quantennetzwerk-Routing beschäftigt, welche notwendige Prozesse für eine weitreichende Quantenberechnung sind. Darüber hinaus ist sie aktiv an der industriellen Anwendung und Nutzung von Quantentechnologien beteiligt.

Neben dem sechsjährigen Emmy-Noether-Stipendium der DFG hat Anna Pappa mehrere weitere Stipendien erhalten. Darunter zwei Marie-Skłodowska-Curie-Einzelstipendien, ein Alexander-von-Humboldt-Postdoktorandenstipendium, ein Anita-Borg-Google-Stipendium und kürzlich einen Hector Research Career Development Award. Sie ist außerdem leitende Wissenschaftlerin der Einstein-Forschungsgruppe für Quantentechnologien und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS).

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Ariane Koek ist Kuratorin, Autorin und Produzentin kultureller Events aus Großbritannien. Sie ist international für ihre interdisziplinäre Arbeit an den Schnittstellen zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie bekannt und rief mehrere Residency-Programme für Künstler:innen ins Leben. Im Bereich Kunst und Wissenschaft zählt Koek zu den internationalen Richtungsgeber:innen. Besonders geschätzt wird sie für die Gründung von Arts at CERN, das erste internationale Kunstprogramm des weltweit führenden Forschungslabors für Teilchenphysik in Genf (Schweiz). Während ihrer Zeit bei CERN arbeitete Ariane Koek mit über 78 Künstler:innen zusammen – darunter Iris van Herpen, Anselm Kiefer, Ryoji Ikeda und Julius von Bismarck. Seit 2015 ist sie als unabhängige Beraterin, Produzentin, Kuratorin und Autorin an einer Vielzahl von Kulturprojekten mit internationalen Organisationen beteiligt, darunter das Exploratorium in San Francisco (USA). Im Jahr 2021 war sie eine der Creative Directors des offiziellen italienischen virtuellen Pavillons CityX Venice auf der Architekturbiennale Venedig. Darüber hinaus ist sie als Creative Partner eine enge Beraterin des Cavendish Arts Science Programme der Universität Cambridge.

 

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