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Foto: Jenna Sutela, Milky Ways, 2022, Videostandbild. Ein Projekt in Zusammenarbeit mit Primer

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Folge 9: The Planetary Body. Jenna Sutela im Gespräch mit Aslak Aamot Helm

Foto: Jenna Sutela, Milky Ways, 2022, Videostandbild. Ein Projekt in Zusammenarbeit mit Primer

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Folge 9: The Planetary Body. Jenna Sutela im Gespräch mit Aslak Aamot Helm

Termin:

17.11.2022

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Jenna Sutela und Aslak Aamot Helm teilen ein Interesse an all jenen Fragen, die die Naturwissenschaften im Rahmen ihrer Forschung aufwerfen, ohne bislang mit ihren eigenen Methoden Antworten darauf gefunden zu haben. Beide arbeiten interdisziplinär und beschäftigen sich vorrangig mit der Interaktion und dem Zusammenwirken verschiedener Organismen, das heißt mit Konzepten wie beispielsweise jenem des „Holobiont“. Wie Mikroben nicht zuletzt die Beziehung zwischen menschlichem Körper und Psyche beeinflussen, rückt die Videoarbeit Milky Ways in den Fokus.

Im Podcast sprechen sie über ihren Austausch im Rahmen der Produktion dieses von Sutela in Zusammenarbeit mit der Plattform Primer entwickelten Werks. Primer wurde von Helm in Dänemark mitgegründet und dient der Förderung des Dialogs zwischen Künstler*innen, Natur- und Geisteswissenschaftler*innen und Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie.

Moderation: Christina Landbrecht

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Die Sprecher*innen 

Jenna Sutela (*1983, Turku, Finnland) arbeitet mit lebenden Organismen wie Bakterien und Schleimpilzen sowie mit Klang und Sprache. In ihren audiovisuellen Werken, Skulpturen und Performances knüpft die Künstlerin Verbindungen zwischen biologischen Entitäten und Technologien. Ihr besonderes Interesse gilt dem produktiven Zusammenwirken von menschlichen und nicht-menschlichen Organismen. Im Werk „nimiia cétii“ schuf sie etwa eine neue geschriebene Sprache, deren technisch erzeugte Schriftzeichen auf dem Erfassen und Nachzeichnen der Bewegungen des Bacillus subtilis nattō basierten. Von 2019 bis 2020 war Sutela Gastkünstlerin am MIT Center for Art, Science & Technology. Sutelas Arbeiten wurden u.a. im Castello di Rivoli (2022), auf der Liverpool Biennale (2021), in der Kunsthalle Trondheim (2020), im ZKM, Karlsruhe (2020), in den Serpentine Galleries (2019) oder im Kiasma, Helsinki (2017) präsentiert.  


 

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Aslak Aamot Helm arbeitet am Aufbau von Allianzen, Experimenten und Organisationen zwischen Kunst, Wissenschaft, Technologie und Industrie. Er ist Mitbegründer von Diakron, einem Studio für transdisziplinäre Forschung und Praxis, und Primer, einer Plattform für künstlerische und organisatorische Entwicklung, die im globalen Wasser- und Biotechnologieunternehmen Aquaporin angesiedelt ist.

Als Teil des Redaktionsteams, das mit den Serpentine Galleries an der Berichtsreihe Future Art Ecosystems arbeitet, beschäftigt er sich mit der sektorübergreifenden Erforschung neu entstehender künstlerisch-institutioneller Formationen. Aslak ist derzeit Postdoc-Forscher am Medical Museion Kopenhagen, Diakron und bei Serpentine Galleries.

In dem Projekt mit dem Titel "Re-energizing art institutions at the intersection of art, science and technology" arbeitet er an der Untersuchung und Förderung von para-organisatorischen Aufgaben und Strategien in einer vielfältigen Auswahl von transdisziplinären Kunstorganisationen und -praktiken.

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