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Yasutomi Nishizuka

Ernst Schering Preis 1995

Yasutomi Nishizuka

Ernst Schering Preis 1995


Professor Yasutomi Nishizuka von der Kobe Universität in Japan erhält den Ernst Schering Preis 1995 für seine grundlegenden Arbeiten zur Proteinkinase C.

 

Zellen erhalten von außen Signale, leiten diese als Botschaft in die Zelle weiter, und innnerhalb der Zelle kommt es zu einer für Zelltyp und Signal spezifischen Antwort. Signalmoleküle sind zum Beispiel Hormone oder Wachstumsfaktoren. Dabei stellt sich die Grundfrage, wie die unterschiedlichen Zelltypen in den verschiedenen Teilen eines Organismus den für sie bestimmten Informationsgehalt von Signalmolekülen erkennen und verarbeiten. Dies ist auf der Zellebene ein hochkomplizierter Vorgang, der über viele biochemische Reaktionen führt. Die Proteinkinase C ist ein entscheidender Faktor, dass diese Reaktionsfolge geordnet abläuft.

Ende der siebziger Jahre beschrieb Nishizuka erstmals die Proteinkinase C und initiierte damit eine intensive Forschung in dieser Thematik. Bis heute konnten 11 Formen (Isoformen) der Proteinkinase C identifiziert werden. Je nach Zelltyp und Funktion von Zellen können unterschiedliche Muster dieser Isoformen festgestellt werden. Diese Forschungsarbeiten haben dazu beigetragen, die Informationswege im Körper und zwischen Zellen besser zu verstehen.

Der diesjährige Ernst Schering Preis wurde am 21. September 1995 in Prag an Professor Yasutomi Nishizuka von der Kobe Universität in Japan verliehen. Nishizuka erhält den mit DM 75.000 dotierten Preis für seine hervorragenden und grundlegenden Arbeiten zur Proteinkinase C, einem Enzym, das eine zentrale Rolle bei der Kommunikation zwischen Körperzellen spielt.

Die feierliche Verleihung des Preises in Prag fand unter der Schirmherrschaft der Karls-Universität statt. Nishizuka nahm den Preis vor internationalem Publikum vom Prorektor der Karls-Universität, Professor Pavel Klener, in Empfang. Die Verleihung fand in diesem Jahr zum ersten Mal im Ausland statt. Prag als eine der ältesten Universitätsstädte Europas wurde zur Preisverleihung von der Schering Forschungsgesellschaft als Sinnbild für Forschungstradition ausgewählt.

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